Nachrichten
Aus Bildungswiki
Wird bei Quaero gemauschelt?
20.11.2006
Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hakt erneut beim geplanten deutsch-französischen Suchmaschinen- und Digitalisierungsprojekt "Quaero" nach. Im Rahmen einer Kleinen Anfrage wollen die Abgeordneten von der Bundesregierung wissen, weshalb es keine öffentliche Ausschreibung gab, auf die sich Unternehmen zur Beteiligung an Quaero bewerben konnten. Die Regierung solle zudem erklären, welche Kriterien sie bei der Auswahl der am Projekt beteiligten Unternehmen angelegt hat und weshalb die Federführung des Konsortiums bei der Bertelsmann-Tochter empolis GmbH liegt, einem Unternehmen, das bisher nicht mit Suchmaschinen gearbeitet habe. Die Fraktion will ferner erfahren, unter welchen Gesichtspunkten die beteiligten Hochschulen ausgewählt worden sind.
Mehr: http://www.heise.de/newsticker/meldung/81302
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Quaero gibt weiter Anlass zu Fragen
23.11.2006
Mehr: http://www.heise.de/newsticker/meldung/81511
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SAP-Software in RFID-Umgebung 17.11.2006 - (idw) Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
arvato systems Technologies wird Partner im openID-Center Der zur Bertelsmann AG gehörende IT-Dienstleister arvato systems Technologies arbeitet künftig eng mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund zusammen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Gütersloh wird im Dortmunder openID-Center mit SAP-Logistik-Software über die vom Fraunhofer-Institut entwickelte Middleware auf vorhandene RFID-Komponenten zugreifen. "Beide Seiten ergänzen sich in ihren Kompetenzen", sagt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML und Lehrstuhlinhaber an der Universität Dortmund. "Die Partnerschaft ist ein Paradebeispiel für die Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich der Logistik-IT."
Mehr: http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/127993/
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HANDELSBLATT, Freitag, 24. November 2006
Pilotprojekt startet im Januar
Computer setzt Schnipsel aus Stasi-Akten zusammen Von Lena Molitor
16 000 Säcke voller Schnipsel lagern in Berlin – gefüllt mit geschredderten Überresten geheimer Stasi-Akten, die in den letzten Tagen der DDR vernichtet wurden. 400 Jahre würde es dauern, die Schnipsel per Hand wieder zusammen zu fügen. Doch bald bekommen die menschliche Rekonstrukteure Unterstützung.
- Die Unterstützung kommt natürlich von Bertelsmann. Mehr: http://www.handelsblatt.com/news/Technologie/Forschung-Innovation/_pv/_p/203116/_t/ft/_b/1173840/default.aspx/computer-setzt-schnipsel-aus-stasi-akten-zusammen.html
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Vergesst Big Brother! Über Auskunfteien, Spuren im Netz und das so genannte Scoring. Daten und Fakten über staatliche und private Datensammler, gesammelt von Ralf Hutter http://jungle-world.com/seiten/2006/46/8868.php
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Verbraucherzentrale Hamburg: PREMIERE: Sammelklage eingereicht 27.11.2006 Bezahlsender will Smartcards von Ex-Kunden nicht erhalten haben. Für 53 von diesen fordern wir jetzt das Geld per Klage zurück. Wer einen Vertrag mit dem Fernseh-Bezahl-Sender Premiere kündigt, soll – so steht es im Kleingedruckten – die Smartcard an den Sender zurück schicken. Streitig ist, ob diese Klausel überhaupt wirksam ist. Doch selbst, wenn die Karte brav zurück geschickt wird: Verbraucher berichten, dass die Post angeblich bei Premiere nicht angekommen sei. Die betroffenen Kunden schwören Stein und Bein, die Karte ordnungsgemäß zurück gesandt zu haben. Doch auffällig häufig behauptet Premiere, die Smartcard sei nicht eingetroffen. Stattdessen sollen die Kunden nun Schadensersatz in Höhe von 35 Euro zahlen. Durch die Mahnung des Inkasso-Instituts InFoScore schnellt die Forderung mit Zusatzkosten dann auf gut 75 Euro hoch.
[Anmerkung: InFoScore gehört zu arvato/Bertelsmann]
- Harald Schumann: Macht ohne Mandat, in Der Tagesspiegel vom 24.09.2006: "Die Experten der Bertelsmann-Stiftung sind in der deutschen Politik allgegenwärtig: Von den Kommunen bis zum Kanzleramt, von den Hochschulen bis zur Sozialhilfe. Die entscheidende Frage: Beraten sie die Politiker nur – oder machen sie selbst Politik?" http://www.tagesspiegel.de/sonntag/archiv/24.09.2006/2790609.asp
- SWR2 Forum: Schattenkabinett aus Gütersloh - Die Bertelsmann Stiftung in der Kritik, Moderation: Jürgen Heilig, Gesprächsteilnehmer: Albrecht Müller - Politikberater und Publizist ("Die Reformlüge"), Prof. Ulrich van Suntum - Wirtschaftswissenschaftler, Universität Münster, Harald Schumann - Journalist, "Berliner Tagesspiegel"; SWR2 Forum 20.09.2006, Datei zum herunterladen: http://www.podster.de/episode/146651
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http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/?em_cnt=952360 In der Spar-Spur RTL sieht sich nach Einnahme-Möglichkeiten jenseits von Werbung um und plant einen Stellenabbau VON RALF SIEPMANN
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Tja, typisch, wenn die Beschäftigten Opfer bringen sollen, werden auswärtige Berater hinzugezogen. So bestätigt die Boston Consulting Group jetzt Bertelmsann-Vorstand Gunther Thielen in seinen Rendite-Zielen:
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=companiesNews&storyID=2006-08-23T154654Z_01_KOE356804_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-FIRMEN-BERTELSMANN.xml&archived=False Bertelsmann-Chef sieht sich durch Berater in Strategie bestätigt Mi Aug 23, 2006
Frankfurt (Reuters) - Der Gütersloher Medienkonzern sieht sich durch eine Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group in seinem Kurs bestätigt.
Die Berater analysierten seit Herbst vergangenen Jahres die Geschäftsbereiche von Bertelsmann. "Dass das Ergebnis dieser Analyse überwiegend positiv ausfällt, ist eine externe Bestätigung für die Richtigkeit unserer langfristig ausgerichteten Strategie", schrieb Unternehmenschef Gunter Thielen in einem Brief an die Mitarbeiter, der Reuters am Mittwoch vorlag.
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http://www.jungle-world.com/seiten/2006/34/8337.php
Wir liegen vorm Nahen Osten
von jörg kronauer, 23. August 2006
Mit dem Einsatz im Libanon erreicht die deutsche Außenpolitik ein lange erstrebtes Ziel.
[...] Mit der Stationierung deutscher Truppen im Nahen Osten erreicht die Bundesregierung ein Ziel, das schon vor Jahren ausgegeben worden war. »The answer must be yes«, antwortete der heutige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), bereits Ende 2001 auf eine Frage, die damals niemand außer ihm selbst gestellt hatte, die Frage nämlich, ob die EU sich im Nahen Osten betätigen und eventuell auch militärisch intervenieren solle. Wenig später veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung ein Nahost-Strategiepapier, das ebenfalls eine »Peace-Keeping-Mission« europäischer Truppen vorsah. Schließlich ließ der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder im April 2002 auf der Kommandeurstagung der Bundeswehr wissen, dass er persönlich einen Einsatz deutscher Truppen im Nahen Osten »prinzipiell nicht ausschließen« wolle. [...]
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Bertelsmann umarmt alle: z.B. Angela Merkel und die Patientenbeauftragten von Berlin
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/15.08.2006/2714675.asp Patientenbeauftragte kritisiert „unsoziale“ Gesundheitsreform Karin Stötzner warnt vor Leistungskürzung und will mehr Transparenz im Gesundheitsbereich Von Ingo Bach, 15.08.2006 Die anstehende Gesundheitsreform sei unsozial und werde zu einer Zweiklassenmedizin führen. Darin sind sich Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner (PDS/Linkspartei) und die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner einig. [...] Eines der wichtigsten Ziele ist für die Patientenbeauftragte mehr Transparenz in der Gesundheitsversorgung. Deshalb kooperiert sie auch mit dem Tagesspiegel und dem Verein „Gesundheitsstadt Berlin“ für den kürzlich erschienenen Klinikvergleich, der fortgesetzt werden soll. Und bis Mitte 2007 will Stötzner mit der Bertelsmann-Stiftung ein Internetportal mit Klinikinformationen aufbauen.[...]
++Demgegenüber:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/523175/ "Wir haben jetzt so viele Einzugsstellen, wie wir Krankenkassen haben" Bertelsmann-Stiftung unterstützt Gesundheitsreform Moderation: Christine Heuer
[...] Heuer: Angela Merkel hat auch gesagt, die Gesundheitsreform verspreche Versicherten Sicherheit und den Beitragszahlern konstante Kosten. Frau Schlette, ist das nicht schlicht gelogen?
Schlette [v.d. Bertelmsmann Stiftung]: Das würde ich so auf gar keinen Fall stehen lassen. [...]
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http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=k&id=575251
Ein klarer Sieg im Krieg der Wörterbücher (Die Presse) 31.07.2006 Brockhaus gegen Bertelsmann: Die Konkurrenz war wesentlicher Motor der Rechtschreibreform.
Wien (sim). "Das sichere Ende der Rechtschreibreform ist gelb: Der neue Duden, erstmals mit Duden-Empfehlung", wirbt die Duden-Redaktion in Mannheim und fügt hinzu: "Immer genau richtig." "Neu - Neu - Neu - Neu - Endlich Sicherheit", verspricht auch der schwächere Konkurrent, das Bertelsmann-Produkt Wahrig. Sicherheit ist nirgends, weder in Mannheim noch in Gütersloh, erweist sich bei näherer Betrachtung. Die rund 3000 Empfehlungen des zum Brockhaus-Konzern gehörenden Duden und die wenigen Dutzend Empfehlungen des Wahrig sind einander vielfach diametral entgegengesetzt, wie der deutsche Orthografie-Experte Theodor Ickler jüngst in der "FAZ" im Detail demonstriert hat. So empfiehlt der Duden etwa "allgemein verständlich", "braun gebrannt", "sauber machen" und "Small Talk", Wahrig "allgemeinverständlich", "braungebrannt", "saubermachen" und "Smalltalk".
Fünfzig Jahre lang schon dauert der Wirtschaftskrieg der zwei Marktgiganten. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich die Duden-Redaktion, die ausschließliche Zuständigkeit für Veränderungen an der Orthografie an sich zu reißen - mit Erfolg: 1955 beschloss die deutsche Kultusministerkonferenz, den Duden maßgebend in allen Zweifelsfällen zu machen. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat Bertelsmann die Rechtschreibreform intensiv betrieben: Mit der alten Orthografie fiel 1996 auch das Duden-Monopol, Bertelsmann erhielt die Chance, die Vorherrschaft des Mannheimer Rivalen zu brechen. Tatsächlich war Wahrig dem Duden bei jedem Reformschritt um eine Armeslänge voraus. Mit den Duden-Empfehlungen scheint der Vormarsch von Bertelsmann abrupt gestoppt. Reform-Profiteure waren beide: durch vier Neuauflagen in nur zehn Jahren.
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Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau sollen Informationspflichten der Wirtschaft reduziert werden
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:B%FCrokratieabbau-Abschaffung/567916.html
Bürokratieabbau "Abschaffung kann oft besser sein"
[...] Mit Hilfe eines Methodenhandbuchs, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, sollen in den kommenden Monaten die genauen Kosten ermittelt werden, die der deutschen Wirtschaft jedes Jahr durch Informations- und Statistikpflichten entstehen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wolle man dann konkrete und verbindliche Abbauziele festlegen, erklärte Staatsministerin Hildegard Müller (CDU), die den Bürokratieabbau im Kanzleramt koordiniert. "Es reicht nicht aus" Das Vorhaben geht auf ein Maßnahmenpaket zum Bürokratieabbau zurück, das das Kabinett im April beschlossen hatte. Vorbild sei eine ähnliche Untersuchung in den Niederlanden, sagte Müller. [...] In den Niederlanden war eine jährliche Belastung der Unternehmen in Höhe von 16 Milliarden Euro ermittelt worden, daraufhin hatte sich die niederländische Regierung zu einer Reduzierung um 25 Prozent verpflichtet. Röhl forderte die Bundesregierung auf, ebenfalls eine Entlastung in dieser Höhe anzustreben. Laut Bertelsmann-Stiftung könnten den Unternehmen in Deutschland so Kosten in Höhe von 19 Milliarden Euro erspart werden. [...]
Siehe auch die Bertelsmann-Seite: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/105508.html (wissen.de GmbH, Gesellschaft für Online-Information, München, ist ein Unternehmen der DirectGroup Bertelsmann. Das Wissensportal, das am 10. April 2000 von der Reinhard Mohn GmbH in Gütersloh gegründet wurde, ging im Mai 2000 online. http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/header-links/Hilfe_zu_wissen.de.html)
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„Scoring“-Verfahren - Wenn Kredite verweigert werden Von Stefan Tomik 20. Februar 2006
[...] Datenschützer rügen, es sei nicht nur möglich, aus so vielen und so sensiblen Daten Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Es lassen sich auch Kennzahlen für jeden erdenklichen Zweck errechnen. Das gehört etwa zum Geschäft der Firma Informa. Die Bertelsmann-Tochter bietet maßgeschneiderte Scores an, mit denen Unternehmen zum Beispiel abschätzen können, wie wahrscheinlich es ist, daß ein Neukunde einen Vertrag storniert oder - bei Versicherungen - einen Schaden meldet. Auch Informa hält seine Scoretabellen geheim. [...]
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http://www.merkur.de/2006_33_Anschluss_unter_d.14716.0.html?&no_cache=1
DATENSCHUTZ
Anschluss unter dieser Nummer
OLAF SCHLIPPE, Rheinischer Merkur Nr. 33, 17.08.2006
Alter, Beruf, Einkommen, Hobbys: Medienunternehmen durchleuchten ihre Kunden immer genauer. Leser und Zuschauer machen fröhlich mit. [...] Im Jahr 2004 gaben einer Studie der Deutschen Post zufolge Unternehmen in Deutschland32 Milliarden Euro für Direktmarketing aus, also für namentlich adressierte Werbebriefe, Mails und Telefonnummern. Die Post muss es wissen, ist die Deutsche Post Adress GmbH doch selbst ein großer Datenhändler. Jedes Jahr ziehen zirka acht Millionen Deutsche um. Durch den Nachsendeantrag kennt das Tochterunternehmen, an dem auch der Medienmogul Bertelsmann beteiligt ist, die neue Adresse, noch bevor der Umzugslaster anrollt. [...] Für eine große und komplexe Anstalt wie die ARD, so Wunsch, hat Direktmarketing hingegen nicht diesen Stellenwert. Zudem gilt für die Öffentlich-Rechtlichen im Gegensatz zu den Privatsendern ein Werbeverbot im Internet. Dies muss kein Nachteil sein. „Der Trend geht in Richtung von Themenkooperationen, an denen sich mehrere, zum Teil sogar konkurrierende Vermarkter beteiligen“, erklärte der Marketingdirektor der ARD-Werbung Sales & Service, Robert Lackner, im Fachblatt „Horizont“. Neben normalen Medienkooperationen, etwa mit der „Bild“-Zeitung oder „TV-Spielfilm“, ist auch die zum Bertelsmann-Konzern gehörende Arvato AG mit im Boot, die sich selbst als Europas führender Dienstleister im Bereich Daten- und Informationsmanagement bezeichnet. [...]
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Hochschule der Medien in Stuttgart: Bertelsmann weiterhin im Hochschulrat
http://www.prepressworld.de/meldung.htm$N19802
Neuwahl des Hochschulrats der Hochschule der Medien 10.08.2006
[...] Ilse Feldmann, Sekretärin der Fakultät Druck und Medien, die HdM-Professoren Dr. Martin Gläser, Susanne Krüger und Uwe Schulz, sowie Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, Gütersloh, scheiden aus. Neu gewählt wurden die HdM-Professoren Ingeborg Simon und Eckhard Wendling, sowie der Geschäftsführer der Motorpresse, Dr. Friedrich Wehrle.
[...] Dr. Friedrich Wehrle ist seit April 2003 Geschäftsführer der Verlagsgruppe Motor Presse Stuttgart. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsleitung bei der Gruner + Jahr AG & Co, Leiter Fachbereich Anzeigen. Wehrle ist seit November 2004 Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Zeitschriftenverleger im Bereich Publikums?zeitschriften. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Freiburg und Münster und promovierte 1980 in Münster zum Dr. rer. pol. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem auch die Bertelsmann AG, Güterrslohl, die Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, und der Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH, Hamburg. [...]
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Bertelsmann statt Google? Christoph Mohn: Google nicht gut für die EU
http://www.computerwoche.de/nachrichten/579493/
Christoph Mohn will europäische 'Airbus-Strategie' fürs Internet 31.07.2006 um 16:30 Uhr Der Sohn des Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn, Christoph Mohn, hat gegen die US-Konkurrenz im Internet eine engere europäische Zusammenarbeit vorgeschlagen. Dazu sollten sich die Europäer die Airbus-Strategie in der Luftfahrtindustrie zum Vorbild nehmen, sagte der Chef des Internet-Portals Lycos Europe der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times". Bislang sei es nicht gelungen, gegen US-Firmen wie Google oder eBay eine vergleichbare Konkurrenz aufzubauen. "Das ist nicht gut für die Europäische Union." Mohn erinnerte daran, dass die Europäer bis zum Aufbau des Airbus-Konzerns auch in der Luftfahrtindustrie hinter den USA zurückgelegen hätten. Im Internet sei nun ebenfalls eine Zusammenarbeit erforderlich. "Die Nano-Technologie, die Bio-Technologie und das Internet sind die Wachstumsindustrien. Aber auf den meisten Feldern hat Europa keine gute Position." Der Mohn-Familie gehört über eine Stiftung der Medienkonzern Bertelsmann, der auch an Lycos Europe Anteile hat. (dpa/tc)
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http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=118087 09.08.2006 Random House kauft in den USA weiter zu Die Bertelsmann-Tochter Random House hat den theologischen Verlag Multnomah Publishers übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Multnomah veröffentlicht jährlich rund 100 Bücher zu religiösen und spirituellen Themen, darunter den Bestseller "Das Gebet des Jabez" von Bruce Wilkinson.
Bertelsmann stärkt durch Zukäufe sein Buchgeschäft weltweit. Erst in der vergangenen Woche hatte der Konzern den koreanischen Branchenprimus Joong Ang übernommen. Interne/r Link/s 03.08.2006 Random House kauft Verlag in Korea
- Der DGB bietet im November ein Seminar über die Übernahme einer öffentlichen Kommunalverwaltung in Großbritannien durch die Bertelsmanntochter Arvato an.
DGB Regionen Süd-Ost-Niedersachsen, Halberstadt und Südniedersachsen-Harz
Konzern Stadt – wie Bertelsmann die Daseinsvorsorge übernahm
Die Privatisierung öffentlicher Güter schreitet mit großen Schritten in fast allen Kommunen voran. Hier und da regt sich Widerstand, aber der große Ausverkauf von öffentlichem Eigentum wird durch die neoliberalen Kräfte vorangetrieben. Im Land ohne Alternative, in Großbritannien, will es jetzt eine der großen Denkfabriken, die Bertelsmanntochter arvato, allen Privatisierungsgegnern richtig zeigen. Im Distrikt East Riding wird jetzt die gesamte öffentliche Verwaltung durch den Konzern übernommen. In wenigen Jahren werden auch erste Pilotprojekte in Deutschland erwartet. Wir wollen uns informieren und Gegenstrategien entwickeln. ReferentIn: N.N.
Termin: 3. – 5. November 2006
Seminarort: HVHS Akademie Haus Sonneck, Großjena
In diesem PDF-Dokument auf Seite 22: http://www.arbeitundleben-nds.de/files/DGB-Binnen2006.pdf
- Götz Hamann: Milliarden verzweifelt gesucht. Bertelsmann braucht Geld, um Großaktionär Albert Frère auszukaufen. Doch woher nehmen? DIE ZEIT, 11.05.2006 http://www.zeit.de/2006/20/Bertelsmann_xml
- 05.04.2006 Endgültig Der Medienkonzern Gruner + Jahr strebt die Übernahme des französischen Konkurrenten Emap an.
Gruner + Jahr hat im vergangenen Jahr den Umsatz um knapp 8 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro und den operativen Gewinn um 17 Prozent auf 250 Millionen Euro gesteigert und angekündigt, die weltweite Expansion voranzutreiben. Für das Tochterunternehmen des Medienriesen Bertelsmann, der in Frankreich bereits ein "Imperium germanicum" unterhält, ist das französische Zeitschriftengeschäft der wichtigste Auslandsmarkt. Jetzt will Gruner + Jahr den französischen Markt "endgültig erobern". Im Visier des Medienkonzerns ist das an der Londoner Börse notierte Unternehmen Emap (Jahresumsatz: eine Milliarde Britische Pfund), das mit seinen Magazinen (Télé-Star, Auto Plus, Pleine Vie, Addx) die Nummer Zwei im französischen Zeitschriftenmarkt und die Nummer Fünf im gesamten Pressemarkt Frankreichs ist. Der deutsche Konzern muss sich gegen eine Reihe weiterer Interessenten für Emap durchsetzen, darunter auch der französische Marktführer Lagardère. Parallel zu dem Übernahmeangebot für die Zeitschriften von Emap plant die französische G+J-Tochter Prisma Presse die Gründung neuer Zeitschriften. s. auch Imperium germanicum und Mais oui! sowie Draufsetzen und Übernahmefieber
Quellen: Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr treibt Expansion voran; Reuters 27.03.2006 Brautschau. Gruner+Jahr will Frankreich erobern; Spiegel online 04.04.2006 top print. http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56316
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