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Aus Bildungswiki
(dies ist eine unterseite von uniprotest.de goes wikibildung ) UNIWEITE VOLLVERSAMMLUNG AM 7.5. 14h ......... SILBERLAUBE ......... HÖRSAAL 1 A. STUDENTEN HABEN ANSPRUCH AUF TEILNAHME AN DIESER VOLLVERSAMMLUNG. WIR WEISEN DOZENTEN DIESER UNI VORSORGLICH DARAUF HIN, DAß DER VERSUCH DER BEHINDERUNG VON STUDENTEN BEI IHRER TEILNAHME AN EINER STUDENTISCHEN VOLLVERSAMMLUNG - ILLEGAL IST. SOLLTEN WIR VON NEUEN VERSUCHEN DIESER ART AM FB GERMANISTIK HÖREN, WERDEN WIR KONKRETER INS DETAIL GEHEN MÜSSEN. WIR SIND FROH ZU HÖREN, DAß EHEM. DOZENTEN VON EHEM. SEMINAREN, IN DENEN ES IM STREIKSEMESTER 2005/06 ZU DIESEN BEHINDERUNGSVERSUCHEN KAM, MITTLERWEILE GESUND IN DER SILBERLAUBE ANGEKOMMEN UND NUN ERREICHBARER GEWORDEN SIND. FÜR DAS KONKRETERE INS DETAIL GEHEN. DIES NUR VORSORGLICH. STUDENTEN: LAßT EUCH EUER MITSPRACHERECHT NICHT NEHMEN! DA SEIN! 6.5. dezentrale FBvollversammlung germanistik, romanistik, komparatistik im geromaten. info über uniprotest.de goes wikibildung - Plan B. - termine. WH: 7.5. uniweite vollversammlung 14h HS 1 A
...als wir noch auf das offizielle protokoll gewartet haben - erschien IN THE MEANWHILE die verlinkung zu einem ansonsten lesbaren beitrag (vollversammlung-zusammenfassung) von niklas auf beitrag von niklas
jedoch:
bitte beachten, daß es sich im räsonnierenden abschnitt um niklas' persönliche sicht handelt. die begrüßung der folge-osi-vollversammlung war bis auf 3 handmeldungen allgemein (marginale anzahl in relation zum vollbesetzten hörsaal), wenn niklas keine zeit hat, dann kann er es auch so sagen, muß man nicht gleich die ganze idee als überflüssig abstempeln.
zum bibliotheksskandal/der vorgeschichte belesen kann man sich: ebenfalls bei niklas, dessen schreibe zwar noch leichte daß/das-schwächen zeigt (wenngleich nicht annähernd so viele wie ein beitrag auf freie bildung zur schlacht um die exzellenz am 20.7.07), aber auch diese letzten feinheiten werden sich sicher in den nächsten semestern geben. - der eintrag von Niklas zur geschichte des bibliothek-skandals ist also unter vorgeschichte bibliothekskandal
zum bibliotheksthema: zunächst ein von stefan an diverse listen gesandter text. die wikiseitenoption eignet sich zu einer offenen diskussion und kommentierung, daher stellen wir ihn gerne auf dieser unterseite für euch ein und freuen uns auf die folgebeiträge:
Ein kleiner unaufgeregter Bericht zum TOP 8 der letzten Kuratoriumssitzung der FU: Bibliothekssituation an der Freien Universität Berlin - 23.04.08
Die Bibliothekssituation an der FU war auch in der Sitzung des Kuratoriums am 04.04.08 auf der Tagesordnung. Da nach mittlerweile drei Wochen weder das Protokoll noch die Unterlagen der in der Sitzung gezeigten Präsentation verschickt wurden, bzw. angekommen sind, soll hier wenigstens ein grober Überblick gegeben werden, um aktuelle Infos zum Thema zu verbreiten. Alle Angaben von Zahlen sind quasi „ohne Gewähr“, da wie gesagt die Unterlagen noch nicht da sind.
Der Vortrag wurde von der für die Bibliotheken zuständigen Vizepräsidentin Ursula Lehmkuhl gehalten.
Im ersten Teil stellte sie die Entwicklung der Bibliotheken an der FU seit 1985 vor. Die Anzahl der Standorte ist seitdem rapide gesunken. Waren es 1985 noch 142 Bibliotheken, so gab es 1999 nur noch 74 davon. Aufgrund umfangreicher Kürzungen bei den Senatsvorgaben für den Etat (1994: 8 Mio. Euro, 2008 3,5 Mio. Euro, davon 800.000 für elektronische Medien) verfolgt die Uni seit längerem das Konzept der so genannten „dezentralen Zentralisierung auf mittlerer Ebene“. Das Ziel ist also, die Anzahl der Standorte weiter zu reduzieren beim gleichzeitigen Aufbau neuer großer Bibliotheken mit zentralem Charakter. (Bsp. Philologische Bibliothek) Am Ende dieses Prozesses (2015) soll es dann noch neun Bibliotheken an der FU geben.
Die Personalsituation scheint zurzeit immer noch prekär zu sein. Die Anzahl der regulären Angestellten liegt über dem eigentlichen Soll. Die Anzahl studentischer Hilfskräfte ist seit dem Zentralisierungsprozess gestiegen. Neben diesen personellen und finanziellen Argumenten wurde die Schaffung neuer Großbibliotheken auch wieder mit den angeblich veränderten Bedürfnissen der Studierenden begründet. Also: Länger(e) Öffnungszeiten, Internet, Gruppen-Arbeitsräume, etc.. Die Resonanz auf die Arbeitsbedingungen in der Philologischen Bibliothek sei daher auch positiv gewesen. Woher diese Einschätzung kam, wurde nicht ganz klar, anscheinend durch den Ansturm auf die Philo-Bib am Ende des letzten Semesters.
Interessant wurde es dann, als die sozialwissenschaftliche Bibliothek in den Fokus des Vortrags und der anschließenden Diskussion rückte. Die Pläne des Präsidiums sehen hier momentan so aus:
- Der Integrationsprozess innerhalb der soz.wiss. Bibliothek wird abgeschlossen - Die soz.wiss. Bibliothek bleibt bis 2012 an ihrem derzeitigen Standort - Nach abgeschlossenen Baumaßnahmen in der Universitätsbibliothek bietet sich dann eine Integration der soz.wiss. Bibliothek in die UB bis 2015 an - Als neues Gebäude soll zwischen HFB, Ihnestr. 22 und Rotem Cafe der Freihandbestand für Jura und Wirtschaftswissenschaften inklusive Lesesaal entstehen
Das Präsidium hat mittlerweile den Bücherbestand bei den Sozialwissenschaften prüfen lassen. Der Bestand an Dubletten beträgt laut Lehmkuhl 320.000 Stück. Davon sollen 130.000 aussortiert werden. Als Beispiel wurden Bücher wie das „71 Exemplar von Organisationssoziologie von Renate Mayntz aus der Auflage von 1969“ genannt. Das Aussortieren solcher Bücher wurde allgemein als Aussortieren „ohne Informationsverlust“ bezeichnet. Was auch hier nicht richtig klar wurde, ist, ob das Aussortieren der Bücher bereits begonnen hat und im Zusammenhang mit der Integration innerhalb der soz.wiss. Bibliothek steht, oder sich die Zahlen erst auf die Integration der Sozialwissenschaften in die UB beziehen. Dass momentan irgendwelche Bücher aussortiert werden, wird ja zumindest immer von den Mitarbeiter_innen berichtet. Interessanterweise meldete sich in der Diskussion auch der parlamentarische Staatssekretär Husung (vertritt im Wissenschaftssenator Zöllner) zu Wort. Anscheinend beschäftigte sich auch schon das Abgeordnetenhaus mit dem Thema der Bücheraussortierung. Es gibt wohl eine kleine Anfrage an den Senat dazu. Sich selbst als „Bücherfreund“ bezeichnend, appellierte Husung an das Präsidium, nicht zu unsensibel mit der Debatte umzugehen.
Von Seiten des Personalrats und der Studierenden wurde dann auch noch mal auf das top-down-Verfahren und fehlende Informationen hingewiesen. Hier wurde allerdings von Lehmkuhl auch auf das Fehlverhalten des Fachbereichs aufmerksam gemacht. Das Präsidium hat dem Dekanat des FB Politik- und Sozialwissenschaften (Barbara Riedmüller) bereits im November nachdrücklich vorgeschlagen, eine Informationsveranstaltungen zu den Plänen des Präsidiums zu machen. Das Dekanat hat dann aber schlichtweg keine derartige Veranstaltung organisiert. Lehmkuhl sagte dazu, dass hier die Kompetenzen des Präsidiums aufhörten, da man sich ja nicht selbst zu so einer Veranstaltung einladen könnte. Inwiefern eine solche Darstellung angesichts eines ansonsten scheinbar allmächtigen Präsidiums plausibel erscheint, kann man sicher in Frage stellen. Die Rolle des Dekanats des FB Pol.soz. im gesamten „Bibliotheksskandal“ [korrektur: erhält] aber mit Sicherheit momentan noch viel zu wenig Beachtung.
Ein weiterer Diskussionspunkt waren die fehlenden Arbeitsplätze in den Bibliotheken angesichts chronisch überfüllter [korrektur: Lesesäle]. Das Präsidium widersprach nicht der Einschätzung, dass mit einer Zentralisierung der Standorte und einer Ausweitung des Freihandbestands inklusive beschränkter Ausleihmodalitäten der Bedarf an Arbeitsplätzen steigen wird, bzw. – anders formuliert - hausgemacht neue Probleme für die Studierenden geschaffen werden. Hier scheint das Präsidium kein übergreifendes Konzept zu haben. Eine nachträgliche Vorlage von Zahlen zu Arbeitsplatzangeboten, - Auslastungen, und –Prognosen wurde zugesagt, ist aber ebenfalls noch nicht eingetroffen.
Der für den Haushalt zuständige Kanzler Lange machte dann noch deutlich, dass mit der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2009/2010 im Oktober diesen Jahren auch eine Entscheidung über die Bibliothekspläne fallen muss, da die Mittel für Umbauten, etc. bereit gestellt werden müssen.
gut, wie auch immer...
mit dank für die einsendung dieses schreibens an studilisten durch Stefan -
- bleibt doch zu bemerken, daß allerdings das im text angemerkte und bei der ersten OSI-!FB!-V(au)V(au) angesprochene problem der schaffung vollendeter tatsachen durch einzelpersonen des instituts, die in der kommission mitvertreten sind, ungelöst bleibt, wenn die studenten hier nicht zur tat schreiten:
die 'entsorgung' von büchern, deren studentischseitiger bedarf von einzig auf 'kompakte kostensenkende lösungen' bedachten besagten einzelpersonen nicht eingeschätzt werden kann, ist ein verfahrensversuch, gegen den sich vorgehen läßt, wofern die in der VauVau angesprochenen lösungsvorschläge ihre realisierung erleben. sicht- und hörbar könnte dies zunächst - in den ersten schritten - bei der genannten folge-FB-vollversammlung werden. WH termin: hier zu finden.
bis das protokoll eintrifft...
erfolgt die zusammenstellung der notizen der relevanten redebeiträge an dieser stelle.
neben dem o.g. bibliothekskandal blieben als äußerungen der studentischen teilnehmer (TN) und als notierte gebeamte zeilen in den ohren und augen:
- 'ein student/TN fühlt sich über die möglichkeit studentischer mitarbeit in den gremien unterinformiert' (lohnt vielleicht als erinnerung an Niklas, weil zu verstehen als gutes nebenargument für eine folge-FB-vollvers z.b.)
- ein TN m/w schlägt die möglichkeit eines WARNSTREIKs vor
- als gegenstimme zum o.g. vorschlag wird nur eine stimme vernehmbar. bei voll besetztem saal. voller aufgeweckter, denk- und redefähiger, nicht unkritischer köpfe. die hätten sich schon gemeldet, wenn da wirklich was untenschlossen gewesen wäre im raum. oder? bitte um korrekturen an dieser stelle, falls hier jemand sein grübelpläneschmiedgrinsen mißinterpretiert fühlt :] aber so ungefähr ließe sich der augenblick doch zusammenfassen, oder?
- völlig unauffällig erscheint für kurze zeit die gebeamte webadresse von wikibildung (genau dieses wikis, die adresse der hauptseite) oben an der wand. :] TSCHULDIGUNG! dann wird weiter zum thema getippt.
- TN schlägt vor: einrichtung eines studentischen containers, in den die 'entsorgten' bücher - statt wie bisher schlicht in müllcontainer - verbracht werden könnten als mögliche handlungsoption in der zwischenzeit.
- wiederholt wurde seitens der anwesenden bibliotheksmitarbeiter auf die rolle eines herrn Brose hingewiesen, mit dem sich offenbar nur schwer diskutieren läßt, weil seine vorstellungen von denen der studierenden und denen der bibliotheksmitarbeiter stark abweichen. zitiert wurde herr Brose mit soziologiefeindlichen äußerungen ('soziologie im grunde kein richtiges studienfach...'), mit der forcierung der schaffung von tatsachen, es kam eine ominöse aktion dieses herrn Brose zur sprache (ein keller, in den bücher gerettet worden sind, wurde von ihm offenbar beschlagnahmt, schloß gewechselt... solche sachen passieren da, nicht zu fassen. die vorläufig geretteten bücher sind offenbar weg). herrn Broses ziele: er will seminarräume statt bibliothek. daß studium mit nur-räumen und miesen bücherbeständen/miesen bibliothekszuständen schlecht ein studium sich nennen kann - weil es nur weiter driftet gen "verlängertes abitur" (a lá rezept bologna cocktail )- ist herrn Brose offenbar nur schwer zu vermitteln.
- mehrfach wird von TNern eingebracht, daß das problem der anwesenheitspflichten/unterschriftenlisten droht, bei dieser VauVau zu kurz zu kommen. hierzu vgl. studianspruch cut-in: anwesenheitspflicht und -kontrollen sind eben auch als entpolitisierungshebel a) für das präsidium brauchbar und b) können jederzeit auch wieder zu diesem zweck eingesetzt werden - wie bereits zuvor in einem streiksemester geschehen. - freie bildung dazu: "...ein problem, das fast schon als erledigt betrachtet wurde..." - [vgl. TN der VV: "entscheidungsbefugnis über eintrag zur anwesenheit verbleibt bei den dozenten..."] (!) [und: mißbrauch dieser befugnis ist bekannt, wurde und wird angewendet, ist dokumentiert. nicht nur für 05/06.] - das problem konnte auch als fast erledigt betrachtet werden, da nach studentischen protesten und aktionen [googlesearch 'SPIEGEL' 'Listenklau'] wurden in vielen VLs anwesenheits-/unterschriftenlisten dozentenseitig verworfen - aber: eben nicht von allen und: eben nur an einigen FB´s. bei seminaren stellt sich die anwendung dieser listen noch diffuser und dozentenabhängiger dar. der genannte mißbrauch von seminaren als zwangshalsband an studenten, um deren besuch einer uniweisten vv im streik-sem 05/06 zu verhindern, ist v.a. von seminaren bekannt und dokumentiert.
- listen mit der nennung der doppelexemplare zum gezielten ausleihen genau dieser bücher.
- bibliotheksmitarbeiter bieten unterstützung der studentischen aktionen an (mit kurzer diskussion, wie weit diese reichen kann...)
- TN schlägt vor, zu den nächsten VollVersammlungen Presse einzuladen. zustimmung im saal. ergebnis 1: jemand nimmt diese zeile ein paar tage später persönlich und macht sich an die tasten. größere ergebnisse sollten jedoch vor dem kommenden montag keine riesigen erwartet werden. heißt es jedoch von irgendwo. - auf einer benachbarten de.indymedia/bildung seite dagegen wird kürzlich eine einladung an die presse bezügl. uniweite vollversammlung am 7.5. unter einem pressemensch-legales-theater-eintrag entdeckt. da jedoch auf herrn p.n. nicht immer verlaß sein kann, weil dieser auch so seinen kram um die ohren hat, kann schon mal gesagt werden, daß ein bißchen 'medienleute undefinierbarer anzahl' sich sicherlich eines der kommenden vollversammlungstermine genauer annehmen wird.
eine erwiderung von Mathias
Liebe Leute,
auf Grund geringer Zeit hier erst ein Mal nur ein paar kurze Bemerkungen zu Stefans Bericht. Insbesondere in Bezug auf seine letzten Sätze:
"Der für den Haushalt zuständige Kanzler Lange machte dann noch deutlich, dass mit der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2009/2010 im Oktober diesen Jahren auch eine Entscheidung über die Bibliothekspläne fallen muss, da die Mittel für Umbauten, etc. bereit gestellt werden müssen."
--> Wenn die Mittel für die Bibliothekspläne jetzt schon bereit gestellt werden müssen - und zwar vom Land Berlin -, bedeutet dies, daß die Ergebnisse der Hochschulverträge schon zum Ende des Jahres 2008 vorliegen müssen? Denn es wird ja nicht nur darüber im Doppelhaushalt entschieden, sondern über die Berliner Hochschulfinanzen überhaupt (ich bitte gg. F. um Korrektur). Ich gehe - nicht zuletzt in Erfahrung der 2004 per Hochschulverträge und Doppelhaushalt beschlossenen und bis 2009 währenden Hochschulkürzungen - davon aus, daß in diesen neuen Doppelhaushalt 09/10 entweder bereits die neuen(!) Verhandlungen über die neuen von 2009 bis 2013 währenden Hochschulverträge eingehen werden. Oder aber mit diesem Haushalt 09/10 wird das Ergebnis dieser Hochschulverträge schon im Vorhinein weit gehend fest gelegt.
Wenn dem so ist und überhaupt bei der baldigen Neuverhandlung der Hochschulverträge: wird das dann nicht nur die Bibliotheken betreffen, sondern den gesamten Hochschuletat. Aus der gestrigen AS-Kommission für Lehre hierzu noch die Bemerkung (ausführlicherer Bericht folgt bei Zeit), daß der Druck auf die FU von Seiten des Senats immer mehr steigt, Abschlüsse zu "produzieren". Anderen Falls werden vom Senat finanzielle Sanktionen angedroht. Im Zuge dieses immensen Drucks wird die FU immer mehr dringend aufgefordert, die alten Studiengänge so schnell wie möglich auslaufen zu lassen. Mit den neuen Hochschulverträgen kann der Druck auch auf die Studierenden, insbesondere auf die noch etwa (nach meiner Kenntnis der FU-Studierendenstatistik und ihrer Fortentwicklung) 20.000 bis 24.000 FU-Studierenden der alten Studiengänge (von insgesamt 34.000 FU-Studierenden) immens steigen, bis 2010 oder, wie im Lehramt (4.000 - 8.000), schon sehr viel früher fertig zu werden.
Die Studierenden sollten sich dieses Themas sehr bald annehmen. Siehe übrigens auch hier: tagesspiegelbeitrag.
So weit mit besten Grüßen
Mathias Bartelt
Niklas, herr Brose und Jiri Kende
Liebe KommilitonInnen,
auf FUwatch kann jetzt die Stellungnahme des stellvertretenden Leiters der Universitätsbibliothek, Jirka Kende, zum Bibliotheksskandal nachgelesen und kommentiert werden:
stellungnahme von Jirka Kende zum bibliotheks-skandal
Er bezieht sich auf mehrere bei FUwatch veröffentlichte Posts zum Thema.
Auch Herrn Brose, der sich bei mir bitter über die Darstellung des Sachverhalts beschwerte ("Schrott"), habe ich die Möglichkeit eingeräumt, seine Sicht auf FUwatch zu veröffentlichen, wenn er sie mir zukommen lässt (bzw. selbst als Kommentar postet), worauf er bis dato aber nicht eingegangen ist.
Zu einer Diskussion über ein Thema gehört es m.E. natürlich auch, die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen, nur muss sie das dann halt auch wollen.
Gruß Niklas
jemand von der streikzentrale:
zur stellungnahme von Jirka Kende lauten gegenfragen wie folgt:
auf das argument:
"Im Rahmen dieser Überlegungen wurde aufgrund von begründeten Schätzungen ermittelt, dass es rd. 350.000 - 400.000 ältere Titel gibt, die innerhalb der sozialwissenschaftlichen Bibliotheken und/oder mit dem Bestand der räumlich benachbarten UB dublett sind. Gleichzeitig zeigte sich, dass rd. 40 % dieser zwischen der UB und den sozialwissenschaftlichen Bibliotheken *dubletten* älteren Bestände innerhalb der letzten 10 Jahre weder in der UB noch in den Fachbibliotheken ein einziges Mal genutzt wurden. Deshalb wurde begründet angenommen, dass die Aussonderung von schätzungsweise 140.000 *dubletten* Titeln nicht die geringste Beeinträchtigung der Benutzung zur Folge haben würde."
< sind bibliotheksmitarbeiter in der OSI-FB-vollversammlung mit dem gegenargument eingegangen, daß - und hier ist ihnen mit nachdruck zuzustimmen - auch wissenschaften als komplex - bzw. wissenschaftliche zweige - mode-erscheinungen und zyklische wiederentdeckungsphasen kennen. das argument, daß bei den büchern sich exemplare befinden sollen, die doppelt vorhanden sind, entbindet noch nicht von einer sorge um diese exemplare im einbedenken zukünftigen nicht aus-schließbaren wiederauflebens des interesses an diesen exemplaren und - !! - erlaubt noch nicht, bücher in müllcontainer zu verfrachten über den kopf von bibliotheksarbeitern sowie den kopf von studierenden hinweg.
"Und dass die Sozialwissenschaftler schon immer intensiv die UB genutzt haben, ..."
< wäre mir neu, daß die SozWiss.-leute (Studenten wie Dozenten) in diesem punkt derart anders gelagerte vorlieben haben sollten, als andere studenten dieser universität. die UB glänzt bisher mit einem berlinweit einmalig unpraktischen signatursystem, einem dadurch einmalig zeitraubenden suchweg und auch einen einmaligen - was die öffnungszeiten betrifft - drang zur komplizierung von lösungswegen studentischer buchsuche. bibliotheksmitarbeiter hatten während der OSI-FB-vollversammlung in der vorletzten aprilwoche darauf verwiesen, daß kleinere bibliotheken - in ihren augen - einen besseren service bieten können, als größere. für die UB, ihre bisherige gestaltung (und von den velängerten bibliotheks-öffnungszeiten wir für eine SPÄTE zukunft, ein IRGENDWANN gesprochen. die bücher werden JETZT weggeworfen) - für die UB also und ihre DERZEITIGE gestaltung läßt sich also dem argument der bibliotheksmitarbeiter zustimmen. kleinere fachbereichsbibliotheken können a) öffnungszeiten ebenso an studentische bedürfnisse anpassen und sind b) eher in der lage, regale so aufzustellen, daß zwei sonst nebeneinander stehende un mit einem griff auffindbare bücher nicht erst nach einem run durch zwei etagen und der suche nach einem verschwundenen zwischenregal gefunden werden können. auch häufen sich an der UB suchen mit einem abschließendem SUCHE ERFOLGLOS, meist eben nicht, weil die bücher ausgeliehen sind, sondern weil sie bereits VERMIßT werden, nur daß keiner zeit hat, dies in die datenbank einzutragen.
zu "Um es noch einmal klarzustellen: das Szenario sah vor, dass 1. jeder Titel mindestens einmal erhalten bleibt, d.h. die Titelvielfalt um keinen einzigen Titel verringert wird, 2. nur ältere und nicht mehr genutzte *und gleichzeitig mehrfach vorhandene* Titel ausgesondert werden, 3. Klassiker, wichtige fachrelevante Autoren, Nachschlagewerke etc. selbstverständlich von der Aussonderung ausgenommen bleiben und gleichzeitig 4. viel gefragte Titel in Mehrfachexemplaren in der Lehrbuchsammlung der UB bereitgestellt werden (wie z.B. für Jura, wo manche Titel mit bis zu Hundert Exemplaren den Studierenden zur Verfügung stehen)."
lauten die gegenfragen hiesseitig wie folgt:
"...das Szenario sah vor, dass 1. jeder Titel mindestens einmal erhalten bleibt, d.h. die Titelvielfalt um keinen einzigen Titel verringert wird,..."
< MINDESTENS EINMAL ist bei älteren büchern manchmal ZU WENIG weil ÄLTERE BÜCHER, die NICHT MEHR NACHGEDRUCKT WERDEN, NICHT NACHBESCHAFFT werden können nach einem verlust.
"2. nur ältere und nicht mehr genutzte *und gleichzeitig mehrfach vorhandene* Titel ausgesondert werden,..."
< und zwar a) OHNE DIE STUDIERENDEN in den prozeß hineinzubeziehen, b) mit der schaffung von gegebenen zuständen - per umweg 'vorauseilender gehorsam besonders gut funktionierenden FB-personals' und deren kollaborative eigenschaften. Sie gestatten, daß hier der studentischen kritik ein besseres hörgerät geliehen wird?
"3. Klassiker, wichtige fachrelevante Autoren, Nachschlagewerke etc. selbstverständlich von der Aussonderung ausgenommen bleiben und gleichzeitig..."
< gut, also darüber wundert sich niemand. KLASSIKER - daß klassiker weiter gepflegt werden nach scenario und seinem fahrplan...
"4. viel gefragte Titel in Mehrfachexemplaren in der Lehrbuchsammlung der UB bereitgestellt werden (wie z.B. für Jura, wo manche Titel mit bis zu Hundert Exemplaren den Studierenden zur Verfügung stehen)."
< entschuldigung, aber wie weit wollen Sie studierende NOCH durch den campus jagen? sozialwissenschaftler sollen zukünftig bei den juristen anklopfen müssen, um die von ihnen benötigte literatur zu finden? außerdem reden wir hier von den angeblich-nicht-nachgefragten büchern, also dem zu 'entsorgenden' buchbestand. ich sehe bei Ihrer stellungnahme kein eingehen auf den studentischen vorschlag, einen den studenten zugänglichen container aufzustellen. hab ich da was übersehen?
antwort von Jiri Kende auf die gegenfragen von streikzentrale (gesendet an streikzentrale)
Gegenfrage 1: "mode-erscheinungen und zyklische wiederentdeckungsphasen und müllcontainer"
Nochmals: ältere und nicht mehr gebrauchte Literatur wird nur dann ausgesondert, wenn Platz benötigt wird. Und Stellplatz kostet Geld, viel Geld. Jetzt schon sind etliche Bestände des Fachbereichs in absolut ungeeigneten Räumen untergebracht, deren Sanierung bzw. anderweitige ordnungsgemäße Unterbringung viel Geld kosten würde. Dieses Geld ist sicher besser beim Kauf von neuen und gebrauchten Büchern aufgehoben. Und wenn nach 20 oder 30 Jahren ein Exemplar stark nachgefragt werden sollte, so ist es immer noch viel billiger diese Exemplare nachzukaufen bzw. durch Fotokopien herzustellen. Außerdem werden gerade ältere Titel zunehmen digitalisiert und kostenlos ins Netz gestellt (Stichwort Google scholar, deutsche Digitale Bibliothek etc.)
Ausgesonderte Bücher müssen nicht in Müllcontainer wandern, sondern können an andere Institutionen zur Ergänzung ihrer Altbestände, z. B. in den neuen Bundesländern oder Osteuropa, wo diese ältere Bestände fehlen, oder an interessierte Studierende wie in der UB oder in der philologischen Bibliothek laufend geschieht, abgegeben werden.
Gegenfrage 2: "wäre mir neu, daß die SozWiss.-leute (Studenten wie Dozenten) in diesem punkt derart anders gelagerte vorlieben haben sollten, als andere studenten dieser universität"
Die Zahlen sprechen für sich - knapp 50 % aller Ausleihen im Bibliothekssystem werden durch in der UB realisiert. Dass manches in der UB benutzerfreundlicher gestaltet werden kann und auch wird, ist unbestreitbar. Das ist auch ein wesentliches Ziel der geplanten Ausbaumaßnahmen.
Gegenfrage 3: "MINDESTENS EINMAL ist bei älteren büchern manchmal ZU WENIG weil ÄLTERE BÜCHER, die NICHT MEHR NACHGEDRUCKT WERDEN, NICHT NACHBESCHAFFT werden können nach einem verlust."
Siehe vor allem die Antwort oben. Außerdem sollte die Aussonderung unter der Leitung eines Fachwissenschaftlers erfolgen, der beurteilen kann, ob bei bestimmten Werken mehrere Exemplare zu erhalten wären, ob es sich um "Eintagsfliegen" oder grundlegende Werke handelt etc.
Gegenfrage 4: "Sie gestatten, daß hier der studentischen kritik ein besseres hörgerät geliehen wird?"
Sicher, ich habe nur versucht, zur Versachlichung der Diskussion beizutragen.
Gegenfrage 5: "entschuldigung, aber wie weit wollen Sie studierende NOCH durch den campus jagen?"
Auch wenn die Juristen nur 5 Minuten vom OSI entfernt sind, haben Sie es nicht richtig verstanden: die Lehrbuchsammlung befindet sich - auch für die Juristen - in der UB, dass heißt vielleicht 2 Minuten vom OSI entfernt - bei einer Integration hätten Sie alles unter einem Dach ;-) In der UB werden Mehrfachexemplare für alle Fächer, die es wünschen, bereitgestellt und aut. durch neue Auflagen ergänzt und der Nachfrage entsprechend in Exemplarzahl aufgestockt - z.Z. umfasst die Lehrbuchsammlung rd. 25.000 Exemplare.
-- Jiri Kende ...strasse 22 D-... Berlin Phone home: ... Phone office: ... (f.d. wiki-publikation gelöscht.)
zweite und dritte gegenfrage streikzentrale an Jiri Kende
zu "...Außerdem werden gerade ältere Titel zunehmen digitalisiert und kostenlos ins Netz gestellt (Stichwort Google scholar, deutsche Digitale Bibliothek etc.)"
< ich bitte Sie sehr, hier nicht allzu voreilig auf das netz zu vertrauen. 1.) wechseln auch datenbanken-anbieter ihre verfahren schneller, als das studien-regulament nachzukomemn in der lage wäre (bsp. schwund der presseonlinedatenbank zugunsten einer juristischen datenbank unter gleichem namen LexisNexis oder wie die auch immer heißt - ist jedenfalls futsch.) - aber auch für digitale bibliotheken gilt dasselbe. die arbeit, bücher - vor allem alte - bücher zu digitalisieren, nimmt mehr zeit und arbeitskraft in anspruch als Ihnen zu diesem zeitpunkt bewußt sein muß. googleBooks liefert nur seitenauszüge (die wollen ja auch verdienen), spiegel/gutenberg muß immer brav warten, bis ein nächster toter dichter den 70jahrestag seiner grabsteinlegung feiern kann... ich weiß nicht, wieviele printpublikationen Sie schon digitalisiert haben, ich spreche da ein wenig aus erfahrung. neue publikationen können auf diesem wege zusätzlich zugänglich gemacht werden, das sicher, und meist problemlos, da sie meist bereits auf dieser grundlage entstehen. mit älteren geht das langsamer, als man vor 10, 5, 2 jahren gedacht hat. digitalisierung von printpublikationen ist ein zeitraubender, arbeitsplätze benötigender vorgang, kaum eine bibliothek kann sich leisten, aus dem handgelenk genau diesen zusatzaufwand zu leisten. eine universitätsbibliothek womöglich erst recht nicht. ich wäre sehr vorsichtig mit einem allzu großen vertrauen auf 'digitale auswege' aus einer problematik, die mir hier anders gelagert scheint.
zu "Ausgesonderte Bücher müssen nicht in Müllcontainer wandern, sondern können an andere Institutionen zur Ergänzung ihrer Altbestände, z. B. in den neuen Bundesländern oder Osteuropa, wo diese ältere Bestände fehlen, oder an interessierte Studierende wie in der UB oder in der philologischen Bibliothek laufend geschieht, abgegeben werden."
< bei der OSI-FB-vollversammlung anwesende bibliotheksmitarbeiter berichteten nunmal genau davon. wie erklären Sie sich, daß die entsorgung auf diese art trotzdem vor sich geht?
"... die Lehrbuchsammlung befindet sich - auch für die Juristen - in der UB, dass heißt vielleicht 2 Minuten vom OSI entfernt - bei einer Integration hätten Sie alles unter einem Dach..."
< gut, von der lehrbuchsammlung hat hier niemand gesprochen, frau Kende. es geht um die einstampfung einer fachbibliothek, die, sie geben es selbst zu, schon gar nicht zum jetzigen zeitpunkt von der UB guten gewissens aufgenommen werden kann (zitat "Dass manches in der UB benutzerfreundlicher gestaltet werden kann...") - dies ist noch nicht der fall. die überstürzten aktionen, von denen bei der vollversammlung gesprochen wurde, geben immer noch zu denken. einen aufklärungswillen (was sollte Hrn. Broses schloßaustauschaktion?) kann ich Ihrer ersten Antwort noch nicht entnehmen. es wurde die schaffung vollendeter tatsachen vor beschlüssen der kommission angemerkt, auch das gibt stark zu denken. des weiteren wäre es schön, eine deutliche zusage zu einem für studenten zugänglichen container zu erhalten. teilen Sie uns bitte mit, wann die studierenden mit einem solchen rechnen können.
lG, streikzentrale.
antwort von herrn kende:
Gegenfrage 1:"...ich weiß nicht, wieviele printpublikationen Sie schon digitalisiert haben...kaum eine bibliothek kann sich leisten, aus dem handgelenk genau diesen zusatzaufwand zu leisten. eine universitätsbibliothek womöglich erst recht nicht."
Auch hier haben Sie mich nicht ganz richtig verstanden: nicht die UB oder eine andere Einzelbibliothek kann diese Aufgabe übernehmen. Gemeint sind große Gemeinschaftsvorhaben, die entweder durch private Initiativen wie die von Google in Zusammenarbeit mit großen Bibliotheken weltweit oder durch DFG-geförderten Projekte in Deutschland bereits Millionen Bücher digitalisiert haben. Die im Entstehen befindliche Deutsche Digitale Bibliothek als Teil der Europäischen Digitalen Bibliothek wird hier diese Aktivitäten bündeln und weiter verstärken.
Gegenfrage 2: "..eine deutliche zusage zu einem für studenten zugänglichen container zu erhalten. teilen Sie uns bitte mit, wann die studierenden mit einem solchen rechnen können."
Da die Bibliothekskommission des Fachbereichs vorgeschlagen hat, dublette Bestände nach Lankwitz auszulagern, werden keine Bücher ausgesondert und damit erübrigt sich auch die Frage nach einem Container.
Gruß Kende
PS Lassen Sie bitte meine Frau aus dem Spiel ;-) <> :] sory, da war ein name falsch zitiert, ich mach schon die korrektur...
zurück zum offizielleren ton, thema dieser seite und der nächsten (3.) gegenfrage von streikzentrale:
zu "Gemeint sind große Gemeinschaftsvorhaben, die entweder durch private Initiativen wie die von Google in Zusammenarbeit mit großen Bibliotheken weltweit oder durch DFG-geförderten Projekte in Deutschland bereits Millionen Bücher digitalisiert haben. Die im Entstehen befindliche Deutsche Digitale Bibliothek als Teil der Europäischen Digitalen Bibliothek wird hier diese Aktivitäten bündeln und weiter verstärken."
< wir haben viel verständnis für Ihre bemühungen um die antwortsuche. ich weiß nicht, wie ich an diesem punkt weiterreden soll. ich habe nicht den eindruck, daß Sie sich (- bis auf einen im übrigen nachvollziehbaren - ?unbewußten? - positiven PR-wunsch-ton) auf die eine mit am drängendsten erscheinende frage der studenten und bibliotheksmitarbeiter eingelassen hätten:
wh: 2.) haben Sie sich bereits mit mitarbeitern der höheren etagen des SozWiss-FB in verbindung setzen können, um genaueres zu den schloßwechselvorgängen/der kelleraneigung durch herrn Brose zu erfahren?
des weiteren zu "Da die Bibliothekskommission des Fachbereichs vorgeschlagen hat, dublette Bestände nach Lankwitz auszulagern, werden keine Bücher ausgesondert und damit erübrigt sich auch die Frage nach einem Container."
<- die kommission hat dies vorgeschlagen, das heißt noch nicht, daß dies bereits entschieden ist. wann können wir mit einer abschließenden - verläßlichen - auskunft hierzu rechnen?
[infoffiziell: WAS?! LANK WITZ! NCIHTDOCH OH GOTT, IHR ARMEN! was machen die da nur - ein buchtransporter von lankwitz nach OSI-hinterhaus, dafür ein anderer retour von OSI nach lankwitz? ringelpietzplanspiele... - aber naja, wenigstens wären dann die bücher noch... wenn der aussage nach einem abschließenden beschluß zu trauen ist.]
DA IST WAS dran an dem einen satz von der vollversammlung, der es NICHT in das offizielle protokoll geschafft hat - wir reden hier von leuten wie herrn Brose, der in der VollVers zitiert wurde mit der einstellung, die sozialwissenschaften "seien eh kein richtiger studiengang..."
...ungefähr an diesem punkt hätte ich gerne mal erfahren, ob es denn nun überhaupt einen gültigen beschluß zur auflösung der bibliothek zugunsten von seminarräumen (während ich doch täglich, wenn ich durch die silberlaube streife, SEHE, förmlich SEHE JEDEN TAG, wieviel an ungenutztem raum da ist. seminarräume mit 1/7-belegung... gähnende leere in riesigen sälen...) - ob überhaupt ein gültiger beschluß hierzu da ist. uns wurde gesagt, dis sei nicht der fall...
antwort auf die letzten fragen (beschluß zur auflösung? <> wo liegen die seitenzweige des vorauseilenden gehormans überall verstreut? - und zu - ?? wann kann die rückgabe des von herrn Brose beschlagnahmten kellers erwartet werden?) lautet:
Zu den internen Vorgängen am OSI kann ich mich nicht äußern, ich kenne sie nicht im Detail und es ist außerdem eine interne Angelegenheit des Fachbereichs, die auch intern zu klären ist.
PS (...) ;-) <> (zur vornamensverwirrung - wird geklärt)
Grüße Kende
< streikzentrales letzter satz: "well, dann... bleibt wohl alles beim alten ergo bei der studentischen erwartung der uniweiten vollversammlung. vielleicht können sich da ein paar leute der sache thematisch genauer annehmen."
(das gespräch verlief zwischen streikzentrale-at-gmx.net und herrn kende über kende-at-ub.fu-berlin.de, der, obgleich er gerne auch den vornamen Jirka benutzt, der öffentlichkeit bekannter sein dürfte als Jiri. zumindest bis zur dortseitigen vornamenskorrektur der personalseite.)
das offizielle protokoll
am montag ist es endlich eingetroffen. voilá! thanks an geko axe und jemand, der das komische textformat zu .txt dekodiert hat:
Protokoll zur PuK/OSI-Vollversammlung vom 22.04. 2008
Input PuK-Master: - in 4 Wochen zusammengeschustert - starr und unflexibel zu studieren - kein breiter Zugang (für alle BA-Absolventen)
Bibliotheken:
- Zentralisierung/Integration von Bibliotheken ==>u.a. Verlust (nötiger) Mehrfachbestände Servicewegfall (Zentralbibliothek kann Service kleinerer Bibliotheken nicht bieten..)
- Beginn der „Bücherentsorgung“ im letzten Semester ohne Absprache mit den zuständigen Gremien ==>Systematisches Übergehen der Gremien (IR und FBR) durch das Präsidium (schleichende Demontage demokratischer Strukturen) ABER: Gremien scheinen oft zu wenig Widerstand zu leisten - OSI-Bib-Lesesaal soll bis zum SoSe 08/09 zum Hörsaal werden Schikanen: u.a. Aneignung eines Kellers (über Hr. Brose und Hausmeister), der für Magazin/Zeitungsbestände benötigt wurde durch Schlosswechsel
- Gründung der Bibliothekskommission, um Probleme und Lösungsvorschläge zu thematisieren (s.u.)
Diskussion
Leitfragen:
1) WAS STÖRT EUCH?
2) WAS KÖNNTE GEMACHT WERDEN?
3) WIE STELLT IHR EUCH DAS (die Realisierung) VOR?
BIBLIOTHEKSZUSAMMENLEGUNG (zusätzlich zu oben Genanntem) 1) Probleme mit dem offenen Magazin (Unübersichtlichkeit ==> längere [Warte-]zeiten)
2) und 3) breite studentische Anwesenheit bei der nächsten Tagung der Bibliothekskommission am 7.5. (Tag der uniweiten VV) ==> Bibliothekszentralisierung als Thema in die uniweite VV Vorschlag: Unterschriftenlisten gegen Zusammenlegung (erreichen eine breitere Masse der nicht so aktiven Studierenden) ==> große Anti-Front ==> größerer Druck (studentische) Intervention in den Prozess des Aussortierens z.B.:
- Bücher in einen Studicontainer statt in den Müllcontainer
- (und dann) die Bücher ins Rote Café retten Studierende blockieren die Bibliothek Hr. Brose besuchen und auf persönliche Motivationen Ansprechen Duplikatsliste veröffentlichen ==> Möglichkeit der gezielten Benutzung/ Ausleihung von Duplikaten an Presse wenden (gilt allgemein für alle angesprochenen Missstände, aber besonders für die Zentralisierung der Bibliotheken) ==> bad publicity für das Präsidium (= ist - nicht, wie man auf den ersten blick vermuten könnte - die aktion *gebt dem DIETER seinen öffentlichen waschraum!* [wobei der DIETER aber erst noch seinen referenten fragen muß, ob er, der DIETER, überhaupt ein interview führen kann], sondern, übersetzt, schlicht die geheime operation KmmÖFUPr: "Kreation möglichst mieser Öffentlicher Meinung bezügl. FU-Präsidium")
Allgemein: Unterstützung studentischer Aktionen seitens Bibliotheksmitarbeiter wird (unter Vorbehalt) angeboten
INFO: Mitglieder der Bbliothekskommission je ein Prof, Studierender und Bibliotheksmitarbeiter vom OSI, PuK, der Soziologie, des ZI OEI (zett Ih oh äh ih? what´s that, for heaven´s sake...) und der Ethnologie, Fr. Zehrer, Hr. Brose
ANWESENHEITSLISTEN 1) - durch Anwesenheitslistenlisten in Pflichtmodulen des BA ist kein auf persönliche Interessen ausgelegtes Studium möglich
2) und 3) in den Veranstaltungen offen thematisieren; Professoren direkt darauf ansprechen und an sie appellieren (da auch bei Anwesenheitspflicht die Art der Feststellung bei ihnen liegt [Anmerkung von Teilnehmer]) ODER: „Hebel direkt an die Studienordnungen ansetzen“ (Teilnehmer-Zitat) Infos veröffentlichen in welchen Veranstaltungen Listen verteilt werden und in welchen nicht bzw. wo dies „lockerer“ gehandhabt wird CAMPUS-MANAGEMENT-SYSTEM 2) und 3) Boykott/Missbrauch des Systems (ohne konkrete Vorschläge)
REDUKTION DER ANZAHL DER STUDIERENDEN AN DER FU 1) laut „Exzellenzantrag“ bis 2009 nur noch 18.000 Studierende an der FU („Standardzahl einer 'Spitzenuniversität'“) von derzeit 32.000 (aber „nur“ 20.000 „Kernstudenten“) INFO (von Teilnehmer) Zahl 2003/04 mit Berliner Senat beschlossen im letzten Antrag eher als Show-Effekt
WEITERE PROBLEME überfüllte Seminare blinder Gehorsam der Instituts-/Fachbereichsräte gegenüber dem Präsidium Fachbereich Pol.Soz. ist nur formal ein Fachbereich, aber eigentlich kocht jedes Institut sein eigenes Süppchen ==> keine Vernetzung untereinander ==> Schwäche gegen das Präsidium
WEITERE (AKTIONS)VORSCHLÄGE Warnstreik der Studierenden (Gegenfragen nach der Durchschlagskraft eines solchen bzw. Gegenstimmen) Vertreter (besonders von Seite der Dozierenden) im IR/FBR stärker in Verantwortung nehmen mehr Leute mobilisieren (Gegenrede: lieber mit den vorhandenen Leuten arbeiten)
TERMINE
29.4.: nächstes uniweites Aktionstagsplenum im der „Leeren Bibliothek“ des Philosophischen Instituts Habelschwerter Allee 30 ==> Hinzukommen!!
Termin zur nächsten PuK/OSI-VV noch offen!!! Entgegen erster Planung noch nicht diese Woche!!!
LINKS Infos zu Aktionswoche: über wiki.bildung-schadet-nicht.de verlinkt OSI-Protestliste: osi-protest-subscribe@yahoogroups.de für (noch) mehr lohnenswerte Links siehe Flyer (attachment wo? flyer wo? welcher flyer.) ÄHM für alle frischen studis - gemeint ist sicher der supidupi-blauweiße flyer, der originalflyer, der auslag, ihr wißt schon, mit dem speciallink: genau diesem link.
(...nach dem wiederhervorkramen des fluggis aus einem (hohen) fluggistapel... erfolgt folgende ergänzung:) - nein aber nicht doch! - gemeint waren AUCH die beiden folgenden, zusätzlich zu uniprotest.de lesbaren geprinteten links: osiblogsport und polsoz ini index-seite
Replik von Zeno(bius) betr. Dubletten
da hier schon seit monaten ständig irgendwelche zahlen von doubletten und angeblich nicht beutzten büchern verbreitet werden, ohne dass diese aber näher aufgeschlüsselt würden, hier nochmal ein paar anmerkungen meinerseits zu diesen zahlenspielchen, die ich ursprünglich als reaktion auf diesen klick kommissionsbericht geschrieben hatte, die aber imho nach wie vor aktuell sind, da die offenen fragen auch durch die von niklas veröffentlichte stellungnahme aus der UB-leitung ("... Im Rahmen dieser Überlegungen wurde aufgrund von begründeten Schätzungen ermittelt, dass es rd. 350.000 - 400.000 ältere Titel gibt, die innerhalb der sozialwissenschaftlichen Bibliotheken und/oder mit dem Bestand der räumlich benachbarten UB dublett sind. Gleichzeitig zeigte sich, dass rd. 40 % dieser zwischen der UB und den sozialwissenschaftlichen Bibliotheken *dubletten* älteren Bestände innerhalb der letzten 10 Jahre weder in der UB noch in den Fachbibliotheken ein einziges Mal genutzt wurden. Deshalb wurde begründet angenommen, dass die Aussonderung von schätzungsweise 140.000 *dubletten* Titeln nicht die geringste Beeinträchtigung der Benutzung zur Folge haben würde....") nicht wirklich beantwortet sind.
anmerkungen zu der "ausleihstatistik":
Bisher sei die Bibliotheks-Politik gewesen, keinen einzigen Titel/kein einziges Buch, auch wenn es seit 50 Jahren kein einziges Mal ausgeliehen worden sei, auszusondern. Hierzu gab die Powerpoint-Präsentation nun eine an Aufschluß sehr reiche Statistik her. Da ich nicht Alles so schnell mitschreiben konnte, will ich es bei dem bereits hilfreichen Beispiel der Universitätsbibliothek belassen, das ich so schnell noch erfassen konnte: Von 2,4 Mio Büchern in der UB seien seit 1990 1,8 Mio Bücher kein einziges Mal ausgeliehen worden. Zum Teil soll das Bestand-Nutzungsverhältnis sogar noch erheblich weiter aus einander klaffen. Die für Bibliotheksleitung wie Präsidium unausweichliche Schlußfolgerung angesichts des Spardrucks ist daher: Nicht jedes Buch werde auch wirklich gebraucht.
interessant finde ich, dass erst von "50 jahren" die rede ist, dann jedoch nur auf daten seit 1990 bezug genommen wird.
nun ist 1990 rein zufällig auch das jahr, in dem die fu ihren elektronischen katalog in betrieb genommen hat (oder zumindest dasjenige, von dem an er vollständig ist, siehe link
was in den 40 jahren vorher alles ausgeliehen wurde, lässt sich vermutlich gar nicht rekonstruieren, da belege für manuelle ausleihvorgänge gewöhnlich nicht auf dauer archiviert werden (es gibt zwar im ausleihschein einen abtrennbaren abschnitt, auf dem die signatur steht, so dass sich durch sammeln dieser abschnitte und eingabe in ein datenverarbeitungssystem theoretisch eine vollständieg ausleihstatistik erstellen ließe, das wäre aber ein beträchtlicher zusätzlicher arbeitsaufwand; zumindest in mir persönlich bekannten fällen von bibliotheken, die mit papierenen leihschienen operierten, geschah dies nicht, sondern es wurde bloß eine quantitative statistik erstellt - XY ausleihen im monat Z - um so zu dokumentieren, dass die bibliothek tatsächlich benutzt wurde, danach wanderten die papierabschnitte in den müll - ergo keine vollständige statistiuk mehr möglich ...)
für die zeit vor 1990 kann die fu damit vermutlich gar keine ausleihstatistik vorweisen, und auch für die zeit nach 1990 geht das möglicherwiese für die ub (wie bei der zahl oben), aber noch nicht unbedingt für jede fachbibliothek; zumindest müsste man dafür nachprüfen, ob wirklich alle bibliotheken der fu seit 1990 nur noch elektronisch ausgeliehen haben; an manchen anderen unis waren jedenfalls auch zu beginn der 2000er jahre noch manuelle leihscheine im gebrauch, und an der HU werden zumindest bestellungen von älteren zeitschriftenbänden in den lesesaal heute noch rein manuell bearbeitet
ebenso schlimm ist jedoch, dass die summe der ausgeliehenen bücher NICHT mit derjenigen der benutzten bücher identisch ist. nicht nur lesesaalbestände lassen sich benutzen, ohne sie auszuleihen, auch bei den beständen der immer zahlreicher werdenden "offenen magazine" ist das der fall. ich zumindest habe sowohl an der UB der FU als auch in der bibliothek des OEI schon öfters bücher benutzt (d.h. etwas darin nachgeschaut oder auch einzelne abschnitte gelesen), ohne sie auszuleihen (das hätte ich nur getan, wenn ich sie ganz oder zum größtenteil hätte durchlesen wollen)
schließlich ist zu den buchbeständen der UB der FU noch zu bemerken, dass gerade seit dem jahr, an dem die statistik beginnt, und aus demselben grunde, ein katalogproblem besteht, da die altbestände aus der zeit vor 1990 erst nach und nach in den onlinekatalog ausgenommen werden, so dass literatursuche eigentlich immer doppelt online und im AAK erfolgen muss; angesichts der allgemein zunehmenden tendenz, sich auf das internet zu verlassen, besteht eine beträchtliche wahrscheinlichkeit, dass viele das nicht tun (auch wenn in bibliothekseinführungen etc. immer darauf hingeweisen wird) und fast nur in onlinekatalogen recherchieren. (es ist zwar schön, dass die fu zumindest ihren alten zettel-schlagwortkatalog online gestellt hat, aber der ist erstens keine voller ersatz für den nur offline vorhandenen AAK bzw. einen echten vollständigen onlinekatalog und zweitens auch nicht in meta-kataloge wie den KOBV integriert und dort auch nicht integrierbar.)
dieses "schludrige literatursuche" mancher/vieler(?) leute führt kumulativ dazu, dass noch nicht online verzeichnete bestände heute weniger ausgeliehen werden als online verzeichnete, und vor allem: auch weniger als dieselben bestände zu einer zeit, als mangels onlinekatalogen noch alle gezwungenermaßen in zettelkatalogen recherchierten.
solange nicht dazu gesagt wird, wieviele der 18 jahre lang nicht ausgeliehenen bücher im onlinekatalog und wieviele nur im zettelkatalog verzeichnet sind, und zweitens, wieviele dieser bücher in einem offenen und wieviele in einem geschlossenen magazin stehen, lassen sich aus diesen daten imho KEINE qualifizierten weitergehenden schlussfolgerungen ziehen.
stellungnahme Jiri Kende zu Zenos replik
Anmerkung 1: "Bisher sei die Bibliotheks-Politik gewesen, keinen einzigen Titel/kein einziges Buch, auch wenn es seit 50 Jahren kein einziges Mal ausgeliehen worden sei, auszusondern."
1. Das ist so nicht richtig und stimmt nur für die UB: bei Platzmangel sondern die Fachbibliotheken seit Jahren kontinuierlich ältere und nicht mehr nachgefragte Literatur aus und sind dazu verpflichtet, diese zuerst der UB anzubieten, die für das Bibliothekssystem die Archivfunktion ausübt und dafür sorgt, daß jeder Titel, auch wenn er gegenwärtig nicht nachgefragt wird, an der FU erhalten bleibt. Die Tatsache, dass die UB keine Bücher aussondert, liegt eben in dieser Archivfunktion begründet.
Anmerkung 2: "nur auf daten seit 1990 bezug genommen wird"
Der Zeitraum ist natürlich durch den Einsatz des Ausleihsystems bedingt. Aber für die Aussage, wie bestimmte Titel heute noch nachgefragt werden, ist die Tatsache, dass manche mehrfach vorhandene Titel seit 10 Jahren eben kein einziges Mal weder in der UB noch in den Fachbibliotheken ausgeliehen wurde, doch relevant.
Es ist allgemein bekannt und durch umfangreiche Untersuchungen nachgewiesen, dass ältere Literatur immer wenig häufig genutzt wird - in den Naturwissenschaften geht die Nutzung schneller zurück als bei den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch dort gilt: "Die Halbwertszeit von Literatur beträgt etwa 5 Jahre. Dies gilt sowohl für die Lektüre als auch die Anzahl der Zitationen. Das heißt, dass ein Werk durchschnittlich jedes Jahr um etwa 14 % weniger oft aus einer Bibliothek entliehen oder zitiert wird als im vorangegangenen (abgesehen von Klassikern und den neuesten Werken)." (Dazu gibt es viel Literatur, das Zitat stammt aus http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit).
Anmerkung 3: "für die zeit vor 1990 kann die fu damit vermutlich gar keine ausleihstatistik vorweisen"
Die UB und manche - hier nicht relevante - Fachbibliotheken schon, die UB setzt z.B. bereits seit 1985 ein Online-Ausleihsystem ein. Ob die Titel früher genutzt wurden - wovon wir ausgehen, sonst hätten wir falsch eingekauft - ist aber gar nicht die Frage: niemand bestreitet, dass auch die Titel, die heute nicht mehr nachgefragt werden, zum Anschaffungszeitpunkt gefragt und benötigt wurden. Die Frage ist nur, braucht man sie heute noch *mehrfach* vorrätig zu halten. Wenn man genügend Platz hat, kann man es tun, auch wenn Platz natürlich auch Geld kostet...
Anmerkung 4: "ebenso schlimm ist jedoch, dass die summe der ausgeliehenen bücher NICHT mit derjenigen der benutzten bücher identisch ist"
Sie dürfen davon ausgehen, dass wir das als Bibliothekare wissen ;-) Man kann nicht ausleihbare Bestände (Lesesaal, beschränkte Ausleihe etc.) auch maschinell leicht anhand entsprechende Kennzeichen im System erkennen und natürlich die Benutzung von Zeitschriftenbänden (Lesen oder Kopieren vor Ort) von anderen Beständen unterscheiden. Aber z.B. die Bestände vom OSI standen in dem fraglichen Zeitraum zu 95 % in geschlossenen Magazinen, so dass sie für die Nutzung ausgeliehen werden mußten. In der UB steht zwar ein großer Teil der Bestände im Offenen Magazin, hier gibt es aber kaum Benutzerplätze und die Literatur wird von hier entweder nach Hause oder in den Lesesaal ausgeliehen.
Anmerkung 5: "die altbestände aus der zeit vor 1990 erst nach und nach in den onlinekatalog aufgenommen werden"
und zwar bei erstmaliger Benutzung, d.h. diejenigen, die dort noch nicht nachgewiesen sind, wurden seit 10 Jahren auch nicht nachgefragt.
Sie haben recht, dass die noch in den Zettelkatalogen vorhandene Literatur weniger wahrgenommen wird als die online nachgewiesene - deshalb haben wir ein großes retrospektives Katalogisierungsprojet am Laufen, um die Nachweissituation zu verbessern.
Ungeachtet dessen gilt aber die Faustregel, dass je älter Literatur ist, desto weniger nachgefragt wird sie (Halbwertzeit). Dies konnten wir seit 1985 auch direkt an den Ausleihen aus dem Offenen Magazin der UB mit eisernen Gesetzmäßigkeit beobachten: die neuesten Jahrgänge hatten immer die stärkste Ausleihfrequenz, danach nahm die Ausleihfrequnz von Jahrgang zu Jahrgang immer mehr ab.
"Schludrige Literatursuche" oder Standort der Bücher im Offenen oder geschlossenen Magazin oder der Nachweis im Onlinekatalog spielt bei der Nutzung sicher eine Rolle, nicht aber die entscheidende.
Bibliothekare sind keine bedenkenlose Buchvernichter, im Gegenteil. Den Großteil ihres Berufslebens verbringen sie mit den Bemühungen, soviel Literatur anzuschaffen und für ihre Nutzer bereitzustellen wie nur irgend möglich. Und natürlich wünschen sie sich unbegrenzte Literaturetats und prächtige Bibliotheksneubauten und ausreichend Personal, um diese mit gutem Service für die Nutzer auch dauerhaft betreiben zu können.
Leider leben wir aber nicht in einer Traumwelt, wo dies alles problemlos möglich ist und versuchen daher, unter den gegebenen Bedingungen das Beste für die Literaturversorgung zu erreichen.
Gruß Kende
gegenfrage(n) von streikzentrale
zu "Der Zeitraum ist natürlich durch den Einsatz des Ausleihsystems bedingt. Aber für die Aussage, wie bestimmte Titel heute noch nachgefragt werden, ist die Tatsache, dass manche mehrfach vorhandene Titel seit 10 Jahren eben kein einziges Mal weder in der UB noch in den Fachbibliotheken ausgeliehen wurde, doch relevant."
< kommt darauf an. ich möchte Ihnen nur ein kleines scenario der entwicklung der "ausleihbedürfnisse" an dieser universität im jahre 2020 vorzeichnen, nur in einem einzigen ebenfalls irrelevanten FB, nehmen wir einmal die germanistik. bitte sehen Sie sich das für die entwickelte datierung gültige basisdokument an, also den derzeitigen schwerpunktebereich an diesem FB und die dadurch gestaltete modul- und seminarverteilung. das hierfür empfehlenswerte basisdokument sei also die derzeitige studienordnung an der FU - zuzügl. der derzeitigen vorlesungsverzeichnisse. wir sprechen hier vom grundwissen, das an die zukünftigen buchausleiher vermittelt wird. a) kanon laut vorwissen abitur, schiller, goethe, thomas mann. NICHT nachgefragt wird nach dem (Sie halten das für unpolitisch?) derzeitigen fahrplan im jahre 2020 werden: heinrich mann (und seine frühen warnenden briefe an seinen bruder, die briefe, in denen er thomas aufmerksam macht auf kriegsvorbereitungen und - die dringende bitte an seinen bruder, in diesem punkt zur besinnung zu kommen...) heute: thomas mann klassiker. mit all dem schmuf, den er vor 1945 neben den paar romanen so zusammenfabriziert hat. b) fortschreibung der ausrichtung dieses kanons, eines kanons, der - nebenbei - der heutigen veränderten literaturlandschaft in diesem lande ebensowenig entspricht wie den politischen tatsachen um dies land hier herum (also z.b. auslassen von immigrantenliteratur als sei "deutschland ist kein einwanderungsland" immer noch genau die augenbinde neben den scheuklappen und immer noch genau dort, wo sie eingie fans größerer konservativer parteien vor jahren gerne implantieren wollten).
zu "schneller zurück als bei den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch dort gilt: "Die Halbwertszeit von Literatur beträgt etwa 5 Jahre."
< verzeihung, aber an dieser stelle möchte ich schärfer nachfragen, seit wann Sie diesen beruf ausüben, und v.a. wer Ihr seminarleiter im 2. semester des aufbaustudiengangs war. ich würde mich mit dem seminarleiter gerne darüber unterhalten, wer nun verantwortung trägt für dieser art fehlwissen. noch nie gab es eine halbwertzeit für literatur, weder primär- noch sekundärliteratur noch der durckerzeugnisse der uns im wahrnehmungsbereich fehlenden vierten, elften oder auch n-ten dimension. einen quark behaupten Sie hier, herr Kende, und Sie wissen das auch ziemlich gut. es gibt gute gründe für zirkuläre effekte in den wissenschaften. ohne erste erkenntnis-sammelwut und printlust keine grundlage für erforscher ihrer früh- und spätphänomene. bitte teilen Sie uns mit, ob Sie für studenten zukünftig als stellvertertender leiter einer unibibiothek (von der selbst angehende wie bereits seiende wissenschaftler angeblich ausleihen sollen gelegentlich) gelten wollen oder als angehender webseitenverwalter von datenbanken, kennworten und konferenzteilnerhmer bei treffen mit privaten leseserviceanbieter diversester sorten (und ihrer verschlüsseltsten zugänge) (mit deren ideen zu zusatz-bezahloptionen des lese-services für studis kommender semester.)
zu
"und zwar bei erstmaliger Benutzung, d.h. diejenigen, die dort noch nicht nachgewiesen sind,
wurden seit 10 Jahren auch nicht nachgefragt. Sie haben recht, dass die noch in den Zettelkatalogen vorhandene Literatur weniger wahrgenommen wird als die online nachgewiesene - deshalb haben wir ein großes retrospektives Katalogisierungsprojet am Laufen, um die Nachweissituation zu verbessern."
< ich verstehe nicht, wie Sie darauf kommen konnten, dies den studenten als argument verkaufen zu wollen. ich stelle fest, daß den studenten das auffinden der literatur erschwert ist, daß studenten auf der suche nach ihrer literatur nicht erfahren, daß die titel, die sie nachfragen/ausleihen könnten, sich im bestand der bibliothek befindet. (und bei der literatursuche zu nur einem einzigen referat oder nur einer einzigen hausarbeit - von vielen - ist das abklappern meist vieler kataloge nötig. bei den öffnungszeiten der UB gestehe auch ich, daß auch ich lieber weiterrecherchiere digital quer durch berlin, als nach unfertiger recherche (nach einem ganzen oder auch halben tag) unerledigter dinge vor der verschlossenen tür zu stehen. folge ist oft das auffinden derselben literatur zB im staBi-katalog, dann ein unnötiges ein hin und her durch die stadt... (während in der nähe ein inoffizielles, nicht eingetragenes buch schlummert, die wut krieg ich an dieser stelle, wenn ich Ihre zeile hierzu lese. wenn sich im laufe der kommenden wochen monate und jahre herausstellt, daß die UB sehr wohl über x und y und xxy verfügt hat, das mich yyyz tage gekostet hat des bestellens/wartens auf die rückgabe durch den vorgägner/dann wartens in der schlange vor der staBi-ausleihe in einer anderen ecke der stadt/... GRR!) - Sie sagen selbst, Sie hängen bei dem eintragen in die datenbank hinterher - und wollen das hinterherhängen als 'nachweis' der zu geringen nachfrage/des zu geringen ausleihebedürfnisses deklarieren?
[rest noch under construction.] [2. anfrage zu stellungnahme auf das o.a. wegen inakzeptabler, da ausweichender 1. antwort ging am 30.4.08 raus.]
das ausweichen (Kende)
Ich habe zu dem Thema alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Man versteht es oder versteht es nicht oder will es verstehen oder will es nicht verstehen. Also abschließend von meiner Seite (und bitte diesmal auch veröffentlichen - Art. 5 GG: "Zensur findet nicht statt"):
1. Niemand behauptet, dass ältere Literatur nicht gebraucht wird, deshalb archivieren wir sie ja auch, nur wird sie seltener genutzt als neuere Literatur, das ist eigentlich eine (nachweisbare) Binsenwahrheit. Und zum wiederholten Male - es sollte kein einziger Titel aus dem Angebot der FU verschwinden, wie alt und wie ungenutzt auch immer. Eine wie auch immer geartete Auswahl/Zensur von zu archivierenden Titeln findet nicht statt.
2. Die Tatsache, dass online nachgewiesene Literatur besser zu finden ist als in Zettelkatalogen, ist ebenso selbstverständlich, und deshalb arbeiten wir intensiv daran, mit enormen Aufwand die Nachweise laufend zu verbessern. Aber auch für die im Onlinekatalog nachgewiesene Literatur gilt, dass neuere Titel grundsätzlich stärker nachgefragt werden als ältere.
Weitere Argumente will ich nicht wiederholen, siehe meine vorherigen Antworten. Ihre Argumentationskette ist daher nicht zutreffend. (bezieht sich auf eine für herrn Kende zusammengefaßte kompakt-kausalkettenskizze, eine zusammenfassung der o.g. gegenfragen. eine kausalkette, auf die Herr Kende einzugehen, wie man sieht, nicht bereit ist.)
3. Da wie bereits gesagt die dubletten Bestände laut Bibliothekskommission des Fachbereichs ausgelagert und nicht ausgesondert werden sollen, (Herr Kende gibt auch dieses mal keine konkreten angaben dazu, inwiefern "vorgeschlagen" - und wann - zum gültigen beschluß führen kann/soll) ist dies ohne hin nur eine akademische Diskussion, die von mir aus jetzt abgeschlossen ist.
Gruß Kende
vorangegangen dieser sendung von Kende an streikzentrale war eine wiederholung und zusammenfassung einiger der hier deutlich werdenden genannten problemfelder im themenbereich "biblithekskandal" in einem (digitalen) schreiben an Kende. hier ein kleiner ausschnitt aus dieser sendung, damit der streikzentrale keine "intransparenzen" vorgeworden werden müssen:
"ich bitte um kurzes überfliegen der zeilen wie folgt und die bemühung um eine annähernd als bemüht zitierbare antwort: zu "Der Zeitraum ist natürlich durch den Einsatz des Ausleihsystems bedingt. ..."
und unserer gegenfrage
"< kommt darauf an. ich möchte Ihnen nur ein kleines scenario der entwicklung der "ausleihbedürfnisse" an dieser universität im jahre 2020 vorzeichnen, ...":
[NUR IN DIESER MAIL: dies hier fordert schlicht ein kleines atemholen von Ihnen, herr Kende und ein eingehen auf die studentische kritik an der derzeitigen politik des präsidiums - und ein einsehen, daß auch Sie von den studenten als mittreibende kraft der derzeitigen politik verstanden werden, sofern sie hierzu keinen satz zu formulieren bereit sind. die frage ist relativ simpel, herr Kende. es geht um die argumentation "nicht nachgefragt" und die hinterfragung/notwendige relativierung dieses arguments.] (...) [die behaupteten - angeblich gültigen - "binsenweisheiten" werden von - ebenfalls zum forsch(enden) verhalten neigenden studenten als simplifizierung abgewiesen. Sie sind nicht bereit, sich damit auseinanderzusetzen?]
zu "und zwar bei erstmaliger Benutzung, ...." < ich verstehe nicht, wie Sie darauf kommen konnten, dies den studenten als argument verkaufen zu wollen. ..." [erwartet wird eine stellungnahme zu Ihrem argumentativen widerspruch und der verdrehung von a) ursache und b) wirkung (unsere ansicht: erst erschwerte literatursuche --> dadurch begründetes nicht auffinden können älterer literatur --> daraus erst entstehende "mangelnde nachfrage" (mitverursacht durch entsprechende politisch gezielte schwerpunktsetzung in vielen FBen, wir können vielfache beispiele (publizistik, germanistik, soziologie, ...) nennen --> dann die behauptung weniger nachgefragter älterer literatur. --> dann das rasche rückgreifen auf hingebastelte zahlen --> dann das desinteresse (auch Ihrerseits) an verhaltensweisen wie jenen von herrn Brose --> dann bücher, die in müllcontainern landen. (und nächste abgebaute bibliotheken, da auch Sie behaupten, die voreiligen schritte herrn Broses vor gültigen entscheidungen zur soziologischen bibliothek gingen Sie nichts an... Sie hätten schließlich zu arbeiten. Sie haben das glück, an einer position zu sitzen, wo zu Ihren aufgabenfeldern eben doch auch das interessierte nachfragen bei der kollegen-bibliothek dazugehört. schlicht aus dem nötigen mindestinteresse am geschehen um Sie herum. in unseren augen.]"
wie gesagt: herr Kende zog es vor, bei seinem rückzug zu bleiben.
thema unterschriften-/anwesenheitslisten in seminaren und vorlesungen: eines der themen der ersten polsoz-vollversammlung - eingesendet von Niklas.
Someone (Anna?) wrote:
"halo niklas oder derjenige, der das rundschreiben bei der letzten dezentralen polsoz(OSI)-vollversammlung erwähnt hat: könnt ihr uns da weiterhelfen?
herr zeuner kann sich an das rundschreiben (soll von 2005 nach auskunft des studenten gewesen sein) nicht erinnern
betraf seinen ratschlag an die dozenten, "das mit den unterschriften" (anwesenheitsunterschriften) zu lassen."
Ich bin nicht derjenige, der das besagte "Zeuner-Rundschreiben" erwähnt hat, glaube jedoch, dass es sich dabei nur um ein Schriftstück handeln kann, dass Prof. Zeuner im Kontext der Ausarbeitung einer neuen Studienordnung (2006) entworfen hat.
Es ging dabei um die Bedingugen für einen Teilnahmeschein.
Der Passus stellt es Dozierenden frei, wie sie die "regelmäßige Teilnahme" feststellen und weist explizit daraufhin, dass Anwesenheitslisten keineswegs Pflicht sind. Allerdings weist er die Dozierenden auch nicht direkt an, "das mit den unterschriften" zu lassen.
Original-Version nach Zeuner:
"Auf welche Weise die Teilnahme festgestellt wird, obliegt in allen Lehrveranstaltungen der Entscheidung der Dozierenden. Anwesenheitslisten sind nur eine Möglichkeit, die regelmäßige Teilnahme festzustellen. Der Prüfungsausschuss empfiehlt den Lehrenden, in Vorlesungen auf das Führen einer Anwesenheitsliste zu verzichten."
Als Zitat nachzulesen unter: http://www.lhg-berlin.com/fu/osi/2006/03/14/anforderungen-fur-einen-teilnahmeschein/ http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2006/12/21/anwesenheitskontrollen%E2%80%93-so-sieht-wahlfreiheit-an-einer-elite-uni-aus/
Modifizierte Version:
"Die Frage ob und wie die regelmäßige Teilnahme festgestellt wird, obliegt grundsätzlich dem /der Dozierenden. Ob und in welcher Form Anwesenheitslisten ein sinnvolles Mittel sind um die regelmäßige Teilnahme zu beurteilen, sollte überprüft und nach alternative Methoden gesucht werden. Der IR weist nochmals darauf hin, dass keine Anwesenheitslisten geführt werden müssen."
Nachzulesen unter: Blackboard -> Community -> OSI-Studienordnung -> Materialien -> Teilnahmeschein korr1.doc
Ich habe keinen Überblick, was mit diesem Antrag passiert ist (ob und wenn ja in welche Studienordnung er eingegangen ist), habe ihn aber mal angehängt.
Gruß Niklas
ergänzung sterikzentrale:
zitat aus der empfehlung: (quelle link von niklas)
"Auf welche Weise die Teilnahme festgestellt wird, obliegt in allen Lehrveranstaltungen der Entscheidung der Dozierenden. (= sie sind verantwortlich für streß, den studenten machen können, wenn man ihnen die volljährigkeit abspricht, die fähigkeit zur selbstmitgestaltung des studiums und v.a. verhindert, daß auch alleinerziehende, für das studium arbeiten müssende... am seminar wie im studium üblich, teilnehmen können) - Anwesenheitslisten sind nur eine Möglichkeit, die regelmäßige Teilnahme festzustellen. Der Prüfungsausschuss empfiehlt den Lehrenden, in Vorlesungen auf das Führen einer Anwesenheitsliste zu verzichten."
korrektur der modifizierten version: (quelle zugesendeter text)
"Die Frage ob und wie die regelmäßige Teilnahme festgestellt wird, obliegt grundsätzlich dem /der Dozierenden.
Ob und in welcher Form Anwesenheitslisten ein sinnvolles Mittel sind um die regelmäßige Teilnahme zu beurteilen, sollte überprüft und nach alternativen Methoden gesucht werden.
Der IR weist nochmals darauf hin, dass keine Anwesenheitslisten geführt werden müssen."
(es fehlte ein n bei alternativen methoden.)
und leute, "so ganz unter uns."
ich kann mit ein paar der traditionellen studiprotest-themen nix anfangen UND ich befürchte, ein paar andere siehe eindrittel fehlt - ebensowenig. nämlich das folgende.
statt sich zu beklagen darüber, daß öffnungszeiten von bibliotheken verlängert werden sollen (womit ihr euch selbst die argumente entzieht...)
versucht es mal GENAU ANDERSRUM:
1. UNVERSCHÄMTHEIT! statt die öffnungszeiten AUCH DER ZWEIGBIBLIOTHEKEN/FACHBEREICHSBIBLIOTHEKEN dazuzuverlängern ...
- begründung - 1.a) eine öffzeitenverlängerung, die z.b. studentische konspirative arbeit ermöglichen würde... (das nur unter uns studenten)
1.b) eine öffnungszeitenverlängerung, die es auch studis, die arbeiten müssen, erlauben, abends das tagsüber verpaßte nachzuholen... (das offiziell)
1.c) eine öffzeitenverlängerung, die die F(irma) U(ni) helfen würde, sich an ihre einstige aufgabe... (aufg. von ersten unigründungen EBENSO wie aufgabe zu zeiten von gründung ehem. FU...) ...helfen würde, sich an ihre einstige aufgabe zurückzuerinnern... - und - weil das nicht eght ohne einstellung von bibl mitarbeitern studentisch und sonst festen... (!!)
denkt mal darüber nach. ist nurn vorschlag.
fußnote: wegen eines löschversuchs von contents einer nah benachbarten wikiseite - der eurostreikseite - am 23.04.08 (dort unten in der letzten zeile dokumentiert) - wird sicherheitshalber auch hier ein safetybelt angelegt. safetybelt OSI(!FB!)-V(au)V(au) auf: genau hier. - auf hinweis hier der kontakt zu dieser seite: 1.) osi-protest-subscribe-at-yahoogroups.de und 2.) streikzentrale-at-gmx.net
