Bundesweite Demonstration für Gebührenfreiheit

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Inhaltsverzeichnis

Organisation

Allgemein

Demonstration für Gebührenfreiheit am 28.06.2006 im Norden in Hamburg im Süden in Wiesbaden und eventuell kleinere aktionen in weiteren Landtagsstädten.

Norddemo in Hamburg

Organisation

  • Zeiten, Treffpunkte etc.
    • Beginn: 12:00 Campus Uni Hamburg
    • Hamburg HBF ???
    • ...
  • Motto/Themen
    • Motto. Wie ist das genaue Motto? "Demo für Gebührenfreihei", oder etwas über den Tellerrand hinaus? Ich würde ja die geplante Abschaffung des Kündigungsschutzes [1] gerne mit rein nehmen und natürlich auch die anderen Umstrukturierungen an der Hochschule. Das Motto brauchen wir ja auch für die Plakate.
    • Lautis: Da an der Uni HH keine AStA-Strukturen und Finanzen mehr zur Verfügung stehen, müssen wir da wohl noch etwas von außerhalb organisieren, sonst sind die anderen Hamburger ASten bald pleite.
    • Antikapitalistischer Block: gibt's einen? Organisiert Hamburg den?
    • Redebeiträge
      • Johannes aus BS. würde gerne was zum Kündigungsschutz und Hartz IV sagen (+ ein bisschen Arbeitsverteilung im Kapitalismus als Hintergrund)
      • Was zu Studiengebühren in Niedersachsen? Daniel aus Hannover?

Mobilisierung

Plakat für den Aktionstag
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Plakat für den Aktionstag
Flyer für den Aktionstag - Vorderseite
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Flyer für den Aktionstag - Vorderseite
Flyer für den Aktionstag - Rückseite
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Flyer für den Aktionstag - Rückseite
  • Plakate/Flyer
    • Design: Der Plakatentwurf ist fertig, rechts ist er zu sehen. Ein Entwurf in SW zum Druck auf Buntes Papier folgt noch (in A3)
    • Druck: Die Plakate (3000 Stück) werden bei Aktivdruck in Göttingen gedruckt, Johannes organisiert das. Zusätzlich kann man natürlich noch S/W Plakate machen (also Schwarz auf farbigem Papier). Die würden ca. 5 Cent pro Stück kosten, wenn sie in Braunschweig im AStA gedruckt werden (ab 1000 Stück)
    • Das Plakt hat eine A5 großen Bereich der mit Informationen zu lokalen Aktionen und Treffpunkten überklebt werden kann und soll.
    • Flyer:
      • A6, vorne wie Plakat, hinten verkürzter Aufruf, siehe rechts.
      • Es werden vorerst 50.000 Stück gedruckt
    • Bestellung (wer will wie viele, die Finanzierung übernimmt der AStA der Uni Frankfurt) Die Plakate werden von der Druckerei aus in verschiedene Städte geschickt, die dann als weiterer Verteiler dienen. Welche Städte das sein werden klärt sich im Laufe der Woche. Wenn die Liste fertig ist, wird sie hier eingestellt, damit ihr sehen könnt, wo ihr noch Plakate bekommen könnt, falls ihr noch keine geordert habt. Momentan wird noch direkt bei Johannes geordert! (Und zwar so schnell wie möglich!)
  • Städte aus denen mobilisiert wird und Mobilisierungspotenzial
    • Braunschweig, Potenzial unbekannt, Treffpunkt: 8:45 vor dem Hauptbahnhof. Vielleicht schaffen wir es noch SchülerInnen zu mobilisieren
  • UnterstützerInnen
    • TU Braunschweig
    • Uni Hamburg
    • TU Harburg
    • HAW Hamburg
    • HfbK Hamburg
    • Uni Göttingen
    • Uni Hannover
    • HAWK Hildesheim
    • Uni Lüneburg
    • Uni Kiel
    • Uni Flensburg
    • Uni Greifswald
    • FH Berlin
    • HU Berlin
    • TU Berlin
    • Uni Frankfurt
    • Tu Frankfurt
    • Uni Marburg
    • Uni Gießen
    • EFH Darmstadt
    • Hochschule Darmstadt
    • Uni Darmstadt
    • FH Fulda
    • Uni Kassel
    • FH Wiesbaden
    • Uni München
    • Uni Nürnberg
    • Uni Freiburg
    • PH Freiburg
    • Uni Duisburg-Essen
    • Uni Köln
    • Uni Bonn
    • Uni Bochum
    • Uni Münster
    • Uni Düsseldorf
    • Uni Wuppertal
    • Uni Leipzig
    • Uni Halle
    • Uni Potsdam
    • LAK Niedersachsen
    • ABS Niedersachsen
    • ABS Hessen
    • ABS Bund
    • fzs
    • GEW Hamburg
    • SchülerInnenkammer Hamburg (SKH)
    • Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit (PM-Bündnis)

Vernetzungstreffen

  • Läuft das Vernetzungstreffen nach der Demo, oder an den folgenden Tagen?
  • Wird's ein kurzes Treffen, oder eher eine Konferenz. Ich hätte da Leute, die inhaltlich was anbieten würden.
  • Wenn Konferenz, soll's dann eigene Plakate geben?

Homepage

Für die Norddemo wird über www.norddemo.de geworben. Dort können auch Abfahrtzeiten, andere Aktionen und Nachrichten über die laufenden Proteste gepostet werden. Die Homepage wird als Unterseite von www.bildung-schadet-nicht.de angelegt, so dass Inhalte übernommen werden können. Die Seite befindet sich aber noch im Aufbau. Anregungen an Johannes. Da www.summerofresistance.de nur einen 404 produziert hat war ich mal so frei, die Adresse auch auf die Aktionstag/Norddemo Seite umzuleiten.

Für die Süddemo wird über http://www.uebergebuehr.de geworben.

Motto

Bundesweiter Aktionstag für gebührenfreie Bildung

Emanzipation statt Selektion

Aufruf

Bundesweiter Aktionstag für Gebührenfreiheit am 28. Juni 2006

Norddemo Hamburg – Süddemo Wiesbaden

Aufruf

Gebührenfreie Bildung für Alle!

Die Einführung von Studiengebühren läuft in vielen Bundesländern auf Hochtouren. In Hamburg soll am 28. Juni in zweiter Lesung ein entsprechendes Gesetz von der Bürgerschaft beschlossen werden, in anderen Bundesländern gibt es bereits Gebührengesetze und in Hessen seit Mai einen Gesetzentwurf.

Immer mehr Studierende sind nicht länger bereit, die Gebührenpläne einfach durchkommen zu lassen. Wo auch immer die GebührenbefürworterInnen zuschlagen - überall stoßen sie auf Widerstand. In den letzten zwei Jahren ist bundesweit eine Bewegung entstanden, die lautstark fordert: Gebührenfreie Bildung für Alle!

Nach dem erfolgreichen Kampf unserer französischen KommilitonInnen gegen das CPE* kam es in den letzten Wochen zu einer neuen Welle von Studierendenprotesten: In Hessen gingen tausende Studierende auf die Straße und blockierten Autobahnen und Bahnhöfe, in Nordrhein-Westfalen sprengten Studierende Hochschulsenatssitzungen, in denen die Gebührensatzungen beschlossen werden sollten, in Hamburg wurde erneut das Hauptgebäude der Universität besetzt und der Hauptbahnhof blockiert.

Es geht um mehr als 500 Euro!

Nicht nur sind allgemeine Studiengebühren in aller Regel zusätzlich zu den bereits jetzt zu zahlenden Semesterbeiträgen bzw. „Verwaltungs“-Gebühren. Das Hessische Gebührenmodell zeigt bereits an, wohin die Reise auch anderswo gehen soll: Dort sollen Master-Studierende und AusländerInnen ganze 1500 Euro zahlen.

Wir lehnen Studiengebühren in jeder Form ab, weil sie die soziale Ausgrenzung im Bildungssystem massiv verschärfen. Wer keine reichen Eltern hat, wird nach dem Studium auf einem riesigen Schuldenberg sitzen. Und die Zeiten sind längst vorbei, in denen ein Studienabschluss Garant für einen „guten“ Job war. Längst dominieren in vielen Tätigkeitsfeldern von AkademikerInnen prekäre (schlechtbezahlte, ungesicherte) Arbeitsverhältnisse.

Unser Kampf für ein gebührenfreies Studium richtet sich deshalb auch gegen andere Angriffe auf unsere Lebensbedingungen. Studiengebühren, Hartz 4, Lohnkürzungen und Arbeitszeitverlängerung sind nur verschiedene Elemente einer Politik, die für immer mehr Menschen Verarmung bedeutet, und in der eine immer kleinere Minderheit am Wohlstand teilhaben kann.

Studiengebühren sind neben den neuen BA/MA-Studiengängen und der Umstrukturierung der Verwaltungen (und der damit verbundenen Entdemokratisierung) ein zentraler Eckpunkt bei der marktorientierten Umstrukturierung der Hochschulen. Wir sollen schnell studieren, nur noch das lernen, was von der Wirtschaft gebraucht wird, und die Kosten dafür auch noch selber tragen.

Diese Abwälzung der Kosten auf die einzelnen gibt es nicht nur an den Hochschulen: Ob Büchergeld oder Kitagebühren- überall werden wir zunehmend zu Kasse gebeten. Wir fordern: Eine solide Finanzierung des Bildungssystems! Geld ist genug da. Statt Steuervergünstigungen für Reiche Umverteilung der gesellschaftlichen Reichtümer von oben nach unten!

If the Kids are united they will never be divided!

Eine breite Mehrheit der Studierenden lehnt Gebühren in jeder Form ab. Allerdings sind die Vorstellungen darüber, wieviel wir erreichen können und mit welchen Mitteln genauso unterschiedlich, wie die Gründe warum wir Gebühren ablehnen. Aber wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen! Unsere Proteste können nur erfolgreich sein, wenn sie vielfältig sind. Ob Bahnhofsblockade oder Straßentheater - entscheidend ist, dass wir uns wehren!

Am 28. Juni finden in Hamburg und Wiesbaden überregionale Demonstrationen gegen Gebühren statt. Lasst uns unseren Widerstand ausweiten und zeigen, dass wir mehr sind als nur Humankapital.

Studiengebühren stoppen – Gemeinsam gegen Bildungs- und Sozialabbau!

  • Gesetz zur Abschaffung des Kündigungsschutzes bei Menschen unter 26 Jahren
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