ALEx
Aus Bildungswiki
ALEx-APRIL-PROGRAMM 2009 im BAIZ
Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ (Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz - www.baiz.info) Eintritt frei - Spenden erwünscht.
Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden im Exil) presents:
Mittwoch, 8. APRIL 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Copyright oder Copyleft?
Internet am Scheideweg am Beispiel des Prozesses gegen Pirate Bay. Vortrag und Diskussion.
Montag, 20. April 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die Schweden kommen! Und zwar mit SAC und PACK.
Eine Veranstaltung von A-Laden und FAU Berlin
Mittwoch, 8. APRIL 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Copyright oder Copyleft? Internet am Scheideweg am Beispiel des Prozesses gegen Pirate Bay. Vortrag und Diskussion.
Lange Zeit galt das Internet als eine (nahezu) repressionsfreie Zone. Es ist zum Nervensystem der gegenwärtigen Gesellschaft geworden. Wie seinerzeit Webstuhl und Dampfmaschiene, verändert IT grundlegend die Gesellschaft und somit auch den Emanzipationskampf. Zensur vs encryption, itunes vs bittorrent, proprietäre MonopolistInnen vs open source Projekte - der Konflikt ist längst in vollem Gange. Es entscheidet sich JETZT, ob Internet in Zukunft gesamtes abrufbereites Wissen der Menschheit oder eher Gleichschaltung und Kontrolle bedeutet. Am Beispiel TPB wollen wir uns dieses Dilemma empowerment/Kontrolle aus anarchistischer Sicht anschauen und generell Themen wie Selbstorganisation und Repressionsfreiheit und deren Einfluss auf die Entwicklung und Natur des Internet. Aktuelle Entwicklungen und Konsequenzen für den Einzelnen sollen beleuchtet werden. Pirate Bay ist eine "torrent" Suchmaschine die selbst keine Information anbietet, allerding den Usern beliebige (auch copyrightgeschützte) Inhalte hocheffizient zugänglich macht. Ein Projekt von ÜberzeugungstäterInnen, die für die Freiheit der Information einstehen, ist es nun ins Visier der internationalen Befürworter von restriktiver IP-Handhabe, wie z.B. der „Musikindustrie“, geraten.
Montag, 20. April 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die Schweden kommen! Und zwar mit SAC und PACK. Eine Veranstaltung von A-Laden und FAU Berlin
Aktivisten der 1910 gegründeten anarchosyndikalistischen Arbeiterorganisation SAC und des anarchistischen Infoshops Stockholm laden zum offenen Treffen: Informationen, Austausch und Diskussion über die libertäre Gewerkschaft SAC, eine der größten ihrer Art in Europa und der Welt. Ihre Arbeit, die verschiedenen Branchen (mit besonderem Fokus auf dem Transportsektor) sind ein Schwerpunkt der Veranstaltung. Außerdem wird aus erster Hand von der anarchistischen Szene Stockholms berichtet - von ihren Einrichtungen, Aktivitäten und Auseinandersetzungen.
"Inspire each other and learn from each other!" (Veranstaltung engl. mit Übersetzung)
http://www.sac.se/ http://en.wikipedia.org/wiki/Central_Organisation_of_the_Workers_of_Sweden http://anarkisterna.com/bokhandelninfo/
Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach Absprache. ReferentInnen können angefragt werden. a-ladenATfree.de
ALEx-MAI-PROGRAMM 2009 im BAIZ
Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ (Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz - www.baiz.info) Eintritt frei - Spenden erwünscht.
Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden im Exil) presents:
Mittwoch, 13. MAI 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Der Anarchismus in Spanien vor 1936 – Motor emanzipatorischer sozialer und kultureller Bewegungen
Mittwoch, 27. MAI 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die lange Hoffnung - FILM mit Augustin Souchy und Clara Thalmann
Mittwoch, 13. MAI 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Der Anarchismus in Spanien vor 1936 – Motor emanzipatorischer sozialer und kultureller Bewegungen Vortrag und Diskussion.
Als Ende des 19. Jahrhunderts Paul Lafargue, der Schwiegersohn von Karl Marx, nach Spanien kam, war die Saat des Anarchismus in der Arbeiterklasse längst gekeimt. Der italienische Anarchist Guiseppe Fanelli hatte auf Anregung Bakunins für die „Internationale Arbeiter Association“ das anarchistische Gedankengut nach Spanien getragen, wo seine feurigen Reden auf fruchtbaren Boden fielen. In der Folgezeit waren kommunistisch-kollektivistische anarchistische Strömungen ein wesentlicher Motor innerhalb der emanzipatorischen sozialen und kulturellen Bewegungen auf der Iberischen Halbinsel – sowohl bezüglich der Bildung und Alternativpädagogik, Sexualaufklärung als auch innerhalb der Organisation des Gewerkschaftswesens. Anhand von einzelnen Fallbeispielen wie dem des libertären Pädagogen Francisco Ferrer (1859-1909) und dem der Gruppe „Mujeres Libres“, die sich für die Befreiung der Geschlechter einsetzte, präsentiert der Politikwissenschaftler Maurice Schuhmann einen pointierten Einblick in die Geschichte und Bedeutung des spanischen Anarchismus für emanzipatorische Bestrebungen vor dem Spanischen Bürgerkrieg.
Mittwoch, 27. MAI 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die lange Hoffnung - FILM mit Augustin Souchy und Clara Thalmann
Das Video beginnt, wo andere über die Geschichte des Spanischen Bürgerkrieges enden: an der Grenze. Denn zum ersten Mal erhielten deutsche Filmer die Erlaubnis, in Spanien Aufnahmen zu machen. 6 Wochen lang begleiteten sie Clara Thalmann und Augustin Souchy in die Gegend Kataloniens, wo beide zwischen 1936 und 1939 aktiv an den Kämpfen gegen Franco und an einem beispiellosen sozialen Experiment teilgenommen haben: Bauern, Taglöhner, Handwerker und Arbeiter kollektivierten Landbesitz und Produktionsmittel. Es war keine blutige Staatsaktion, sondern tatsächlich eine Revolution von unten, ausgelöst von Anarchosyndikalisten und ihrer Gewerkschaft CNT, die 1936 mit einer Million Mitglieder eine bedeutende gesellschaftliche Kraft darstellte. Clara und Augustin treffen sich zu dieser Reise zum ersten Mal seit 1937 wieder. Dazwischen liegen für beide Gefängnis, Exil, Kampf und Niederlagen. Und doch verkörpern beide ein Stück Kontinuität, lebendige Geschichte der anarchistischen Bewegung, die nichts gemein hat mit der Kurzlebigkeit vieler politischen Bewegungen heute. So ist die Geschichte des Videofilms im doppelten Sinn Geschichte: Zwei alte Kämpfer suchen die Stationen ihrer Vergangenheit, versuchen Wirklichkeit zu rekonstruieren und erleben Spanien, in dem diese Geschichte unterschlagen wird. Eine Reise hat ihre eigene Dynamik: Zufällige Begegnungen entstehen, längst Verschüttetes wird hochgespült, und feste Einschätzungen werden mit einer anderen Realität konfrontiert. Ihre Erfahrungen und Lebendigkeit sind hier festgehalten.
Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach Absprache. ReferentInnen können angefragt werden. a-ladenATfree.de
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