22.mai 08/: schülerinnenstreik berlin
Aus Bildungswiki
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inhaltsverzeichnis:
zu 1.5.2008 und zum SCHULSTREIK - mit aufruf zur studentischen mitbeteiligung am schulstreik- und protesttag: am 22.5.2008 in Berlin/Potsdamer Platz, 11 uhr.
für den 22.5.08 ist ein schülerInnenstreik in berlin angekündigt. freie-bildung-berlin.de empfiehlt den besuch der 1.mai-demo zur information über die diesjährige schulstreikveranstaltung, da eben dort genauer informiert werden soll: freie bildung link.
ähm nebenbei HALLO FREIE BILDUNG, NETT! daß einer (m/w) von euch mal vorbeischaut um zu gucken, was dieser link hier so macht. ein jemand sagt heute (donnerstag, 24.4.08) am telefon, daß sie noch gar nichts davon wissen, daß sie am ersten mai informieren sollen zum schulstreik weil dann hätten die was bekommen von denen vom schulstreik (flyer plakate redebeiträge ...) und also hofft ein jemand, daß sich das klärt z.b. beim morgigen treffen im haus der demo, wo die maydaypips mit anderen leutchen so ihre letzten details klären zum 1.5.
aber vielleicht ist da oben nur von einem anderen orga-seitenzweiglein die rede und ein anderes seitenzweiglein weiß dann schon genauer daß was wo wer wann genau am 1.5. informieren kann zum schulstreik am 22.5.
es wird ein bißchen was los sein in der stadt (die rede ist hier von berlin - für alle überraschten wikileser, die das hier zufällig finden) - zu empfehlen soll u.a. der boxhagener platz sein am 1.5. um 13:30h.
...denn: artalk.de zum beispiel... die (m/w) empfiehlt auch dieses jahr eher so sachen wie das hier, um sich vorab - neben dem empfehlenswerten besuch z.b. von boxhagener platz um 13:30h am 1.5. - zu informieren. (das sind die leute, die 2006 diese spitzen-idee da aufgegriffen hatten für die straßen- und trottoir-:]-bekleisterung um die BAIZgegenden herum. also diese TROTTOIRTAPETEN nähe christinen-fehrbelliner-ecken und benachbartes. sehr nett, sehr gelungen, mal sehen, was dieses jahr so los ist. hier nochmal der link: KLICK!
unsere auswahl maydaylink. <> für hamburger und andere plattberliner redende hat schon wieder freie bildung (unten suchen) die anderen links parat.
STUDIBETEILIGUNG AM 22.5.2008!
BRINGT EUCH EIN!
hier zunächst der listentext von stefan: (der aufruf gleich darunter.)
Hallo zusammen,
ich war am Donnerstag auf dem Plenum der SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!", die den Schülerstreik am 22. Mai vorbereitet. Es gab ja einige Verwirrung darüber, ob und wie sich Studis an dem Streiktag beteiligen sollen. Das Bündnis hat ganz klar gemacht, dass sie ausdrücklich auf unsere Unterstützung setzt. Das heißt, wir sind aufgefordert worden, aktiv zu diesem Streik (Kundgebung und Demo am 22. Mai, 11 Uhr Potsdamer Platz) zu mobilisieren, die Studis zum Streiktag aufzurufen, unsere eigenen Forderungen zu stellen etc. Anbei der Text des Aufrufes an die Studierenden, den das Bündnis am Donnerstag beschlossen hat. Ich bin wahrscheinlich nicht in allen wichtigen Verteilern drin, deswegen bitte ich jemanden, diesen Aufruf an alle wichtigen Kanälte weiterzuleiten. Auf den nächsten Plena/Versammlungen etc sollte dieser Aufruf mE nochmal bekannt gemacht werden.
MsG, Stefan B.
(ps stefan? "MsG?" sind das diese berühmten "solidarischen Grüße?" ich bleibe dabei: bin klemperer-fan. ergo kürzelübertreibungs-gegner. manche von euch können so schön und schnell tippen... und da sind euch diese paar buchstaben zu schade zum aus-schreiben? es sei denn - ihr wollt auf die fantastischen vier mit ihrem grüße-kürzel anspielen, aber das, dachte ich, ist eher so ersti-mucke und wenn, dann nach feierabend ergo nach den listennachrichtenzeiten bei euch angesagt. achja, sei´s drum...)
(ja, du hast recht. sorry, ich werd mich nächstes mal mit abkürzungen zurückhalten :) ) <> ( :] )
HIER IST DER AUFRUF:
Aufruf an alle Berliner StudentInnen für einen
„Gemeinsamen Streik- und Protesttag gegen Bildungs- & Sozialabbau!“
In den letzten Jahren setzte der Berliner Senat eine Reihe von Maßnahmen durch, die die Situation an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten immer prekärer werden ließen. Sei es die weitgehende Abschaffung der Lehrmittelfreiheit, das Abitur nach der 12. Klasse oder die Einführung des Bachelor/Master-Systems, eins wird zunehmend klar: Bildung ist vollends zur Ware geworden. Platz für freies, selbstbestimmtes und kritisches Lernen gibt es kaum noch.
Die Mechanismen, nach denen die Bildungsinstitutionen umgestaltet werden, sind stets dieselben und sind in der Warenlogik der Herrschenden begründet. Aus diesem Grund ruft die SchülerInnen-Initiative „Bildungsblockaden einreißen!“ alle Berliner Studierenden auf, am 22. Mai gemeinsam mit uns an einem Berlin-weiten Streik- und Protesttag gegen Bildungs- und Sozialabbau teilzunehmen. Helft uns, eine laute und kämpferische Demonstration zu veranstalten! Konstruktive Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht! Denn unsere Ziele, nämlich freies und selbstbestimmtes Lernen, sind schließlich dieselben!
Kostenlose Bildung für alle – Die Wiedereinführung der Lehrmittelfreiheit!
Nein zu sozialer Ausgrenzung – Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem!
Nein zu Studien- und Schulgebühren jeglicher Art! Studien- und Ausbildungsplätze für alle!
Kleinere Klassen – Die sofortige Einstellung von 3000 LehrerInnen als ersten Schritt! Zusätzlich: Die Rücknahme der Arbeitszeitverlängerungen der letzten Jahre bei vollem Lohn- und Personalausgleich!
Nein zum Super-Stress – Die Rücknahme des Abiturs nach 12 Jahren!
Nein zu Sponsoring und Bildungsprivatisierung – Für eine bedarfsgerechte Ausstattung von Schulen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen!“
Die Initiative „Bildungsblockaden einreißen!“ trifft sich jeden Donnerstag um 17:30 in der Stiftung „Nord-Süd-Brücken“, Greifswalder Straße 33a, Tramhaltestelle Hufelandstraße.
2008 - same procedure as every year: schülerstreik? schulundunistreik? oder doch schlicht: BILDUNGSSTREIK? was hat das FU-aktionsplenum mitunterzeichnet? die FLYERVORGESCHICHTE.
die "same procedure as every year", das debattieren über die frage "schul-", "schüler-", "schülerundstudenten-", "schul-und-uni-" oder schlicht BILDUNGS-STREIK soll in einer kurzsatzhandlung abgeschlossen worden sein und studentische aufruf-flyer sich mittlerweile im baldigen druck befinden. unterzeichner ist u.a. das aktionsplenum der FU.
nein, noch hapert es an den kommunikations-strukturen. fassen wir es so zusammen: NOCH ist nicht ganz klar, unter welchem der möglichen flyer das FU-aktionsplenum als mitunterzeichner gelandet ist
sagen wir: wir lassen uns da überraschen. aber - falls das aktionsplenum der FU - zufällig - mit einem 'flatterwinker zwischendurch in der eile' mitunterzeichner eines fluggis geworden sein sollte, das von bündnis bildungsblockaden ausgeht und sich "in erster linie an schüler richtet": wäre das dann nicht doch ein wenig - verwirrend? ein bißchen - unfertig? wenn dann aus-schließlich schüler als adressaten draufstehen? und nur schüler/schulstreik statt bildungsstreik z.B.? sähe das nicht ein bißchen aus wie "studis sind der meinung schüler sollten streiken, aber zum selberstreiken sind studis derzeit zu beschäftigt..."?
fragen, fragen...
OHA! es lichtet sich der nebel...: FLYER EINGETROFFEN.
na bitte so schnell kann aufklärung gehen. von diesem flyerchen war also die rede. kleines durcheinander der oberen paar zeilen kann also als 'erledigt' gespeichert werden und DIESES SCHICKE TEILCHEN hier ist es:
- die - aufklärung des falls - über eine direktzusendung des flyers - ist übrigens stefan zu verdanken und niemand anderem sonst, dies nur nebenbei. -
das pdf-format des flyers - falls jemand drucker hat zum anschmeißen in direkter oder mittlerer nachbar-, verwandten-, kollegen oder 'kontakteschaft' - befindet sich auf:
sendspace. bildungs-streik 2008 flyer. (unten klicken, dort, wo der kleine rote pfeil blinkt!)
zu "wer ist/war mensch meier" und ein paar sätze nebenbei
.......nebenbei, ich weiß, es gehört nicht hierher, aber es ist eine frage, die mich - irgendwie - bis heute interessiert, eine der unerledigten fragen, die einen jahrelang im grübel-hinterhirn zu beschäftigen in der lage sind:
weiß zufällig einer der zufällig diesen link geöffnet habenden
wiki-leser,
wer ab und an auf indy(media/bildung) als "mensch meier" auftritt?
wer könnte das pseudonym benutzen?
hintergrund: vor einigen jahren erschienen als "ergänzung" auf indybildung ein paar zeilen. sie waren von jemandem hochgeladen worden, der diese zeilen erhalten hat von jemandem, derdie diese zeilen ein bißchen herumgesendet hat. im empfängerordner befanden sich ein paar personen mit presse- bzw. generell medien-affinität.
eine der personen war so nett und hat die zeilen auf den indyserver hochgeladen.
zeit: streiksemester 05/06.
die person, die das netterweise übernommen hat, benutzte das pseudonym "mensch meier".
nun - könnte man sagen - dann... wird diese frage wohl ungeklärt bleiben, denn "mensch meier" könnte bei der verbreitung des songs nunmal jeder sein - aber ganz so stimmt das, glaube ich, nicht.
bei den versuchen, diese ungeklärte frage beantwortet zu bekommen, stieß ich bisher auf viele "keineahnungs" einige herumschweigereien und ein paar themenablenkungen.
eine meiner überlegungen war: mensch, das könnte doch der maier sein, also der paule, also paul vom hof. also zum beispiel der da.
weil der hatte die zeilen/das wortmaterial damals auch erhalten.
dann aber dachte ich mir: nein, der wedding-maier, das geht gar nicht, auch wenn zunächst die wahrscheinlichkeit ziemlich hoch scheint, bezieht man maiers
hamburger-studiprotest-erfahrungen
in das fragende grübeln ein, und zwar aus einem einfachen grund:
würde maier als "mensch meier" etwas nach indy hochladen, würde maier auf jeden fall
"mensch maier"
schreiben. da wett ich was drum, dachte ich, weil ein paar der macken von autorenpappenheimern kennt man dann doch schon, dachte ich. weil meier hat so seine qual mit seinem allerweltsnamen, da legt er doch schon rieseigen wert darauf, daß das, "wennmannbittendarf," "mit einem a-i geschrieben wird," "und anders nicht." der würde die buchstabenanspielung drin gelassen haben, selbst beim pseudonym "mensch maier".
andererseits: täuschen kann man sich immer.
und schließlich - ! - hat maier n i e m a l s klar verneint, daß nicht doch er damals die zeilen nach indy hochgeladen hat.
....aber so richtig zugeben konnte er es auch nicht,
und ich vermute, aus dem einfachen grund,
weil maier an der journalistischen nähe zum gewesenen etwas liegt, er zog das nicht-verneinen vor,
das zugeben wäre aber vielleicht doch eine falschaussage gewesen, und das - wäre dann doch nicht maiers stil.
...wer also ist/war "mensch meier?"
hat jemand von euch wiki-lesern vielleicht eine ahnung?
wenn ja, sendet euren tip/antwortvorschlag/eure vermutung an:
ungeklaerte-gruebeleien-at-artalk.de
...ich weiß nicht, wurde an dieser stelle schon erwähnt, daß die studenten am OSI bei der letzten vollversammlung beschlossen haben, zu den nächsten vollversammlungen presse einzuladen?
für die nächste (zweite) OSI-vollversammlung des frisch angelaufenen protestsemesters an der FU könnte das ein wenig zu spät sein, die findet nämlich schon sehr bald in der letzten aprilwoche statt.
aber die UNIWEITE VOLLVERSAMMLUNG - liebe/r leser - die findet am 7.5.2008 um 14h im FU-hauptgebäude "silberlaube"' statt. hörsaal 1 a.
(U thielplatz oder dahlem-dorf aussteigen und leute fragen, die einen rucksack oder sowas mit sich schleppen, die kennen den weg.)
7.5.2008 - 14h - FU-hauptgebäude "silberlaube" - hörsaal 1 a.
...und: wird es die FU unter die ersten fünf schaffen? was glaubt ihr? antwortvorschläge, tipps und wetten hierzu sendet bitte an
streikzentrale-at-gmx.net
FALSCHMELDUNG AUF FREIE BILDUNG!
es mag manchen von euch irrelevant vorkommen, aber wir finden das furchtbar, daß freie bildung bis heute eine falschmeldung nicht in der lage war/ist, zu korrigieren. hier unten die kopie des betreffenden beitrags, der leider a) mit zu vielen tipp- und orthographiefehlern gespickt ist, um hier noch mitreden zu können, b) nunmal leider, leider, zu offensichtlich zu stark subjektiven charakter zeigt, um sich mit der eigenschaft jener nötigen objektivität schmücken zu wollen, die von einem fairen schiedsrichter erwartet werden kann (eigentlich: "hätte können" aber sei´s drum).
betrifft:
eine falschmeldung auf freie bildung.
Polizei verhindert exzellente Jubel-Demo Veröffentlicht von webgroup 21. Juli 2007 in Aktuell
(Quelle: ND, Burkhard Lange) <der übrigens ein sehr netter, wenn auch vielbeschäftigter ND-fotograf ist, ganz im gegensatz zum nur manchmal netten, vor ort ebenfalls gesichteten tagesspiegel-fotografen, der einen satz an DIETER auf einem foto [einen anderen satz. einen in einer geheimnisvollen, von der polizei nicht gesichteten rolle versteckten und abseits fotografierten satz] nicht dahin weitergesendet hat, wohin er eigentlich gehört hätte (nämlich in die printausgabe vom 21.7. oder wenigstens ÜBERHAUPT WAS von dem eingefangenen dort vor ort. wenigsten ÜBER HAUPT IR GEND was, das den tagesspiegel zu einer zeilenerwähnung geZWUNGEN hätte, das faule blatt da.).>
Ursprünglich sollte am letzten Tag vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit eine Jubel-Demo unter dem Motto: “Ein Hoch der Exzellenz - Wettbewerb den Studierenden” vom Roten Rathaus zum Brandenburger Tor ziehen. Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) Berlin hatte die Demo organisiert und wollte unter anderem einem (! man startet: wen oder was. akkusativ. sie wollte eineN !) Wettbewerb um ein Exzellenzcluster starten.
Die massiv präsenten Polizeikräfte zeigte (!!N! sie zeigteN sich, plural, 30/40 wannen drumrum, alle innen mit voller besatzung, fotos von der einsatzwannendichte incl. besatzung vorhanden. die frage, wieviel DIETER2 von berlin - polizeipräsident - hierfür zum fenster hinausgeschmissen hat für einmal full army gegen ein paar studis... ist bis heute nicht beantwortet worden.) sich jedoch als mies gelaunte Spielverderber. Bei Taschenvorkontrollen wurden den Studierenden hochgefährliche Gegenstände wie etwa Luftballon (!S! plural. eine volle tüte luftballonS!!) abgenommen. Die Durchführung der geplanten Protest Aktionen wäre hierdurch nur noch schwer möglich gewesen. Kurze Zeit später teilte die Polizei dem Versammlungsanmelder mit, dass eine Durchführung der Demo außerhalb von Gehwegen durch die Polizei nicht zugelassen wird. Der Anmelder teilte die Anwesenden deshalb mit (!NO! er teilte das das DEN anwesenden mit, DEN anwesenden, wem oder was - dativ.) das er aus Protest gegen (!! NO! 1.) KOMMA! er teilte den anwesenden mit KOMMA) und 2.) daß (!!!) er teilte den anwesenden mit KOMMA DAß) er aus Protest gegen die polizeiliche Repression die Demo nicht durchführen und eröffnen wird.
Die Studierenden (KOMMA!) die sich auf zum Teil auf (auf zum Teil auf? freudsch oder unfreudsch gemoppelt?) eine symbolische (Wasser)Schlacht um den Titel “Elite-Hochschule” vorbereitet hatten (KOMMA!!) beschlossen spontan diesen Wettbewerb nun vor dem Roten Rathaus rund um den Neptunbrunnen auszufechten. Unterschiedlichen Berichten zufolgen haben entweder die Studierenden der FU mit ihrer (HÄ? was für ein sexus ähm genus ist dieter-lenzen-fanclub, hm?! es ist DER fanclub, ergo: mit IHREM lenzen-fanclub) Dieter Lenzen Fanclub oder die ASFH Studierenden (bindestriche fehlen sowohl vorne soeben als auch hier hinten ebengrade.)diesen Wettstreit gewonnen. Als sicher gilt lediglich (KOMMA! DAß!!) (sagt mal, habt ihr hier Niklas schreiben lassen? (stop. der würde sich das verbitten. ein solcher fehlerquotient ist dann doch ein ganz schöner happen, nein Niklas kann´s nicht gewesen sein.) wer hat das da fabriziert, hm? BA-studi? nur noch multiple-choice-klausuren-erfahrung oder was ist das hier für ein spaß.) wo waren wir: ...gilt lediglich KOMMA, DAß nicht das) die anwesenden Studierenden von HU, TU, TFH und UdK nicht gerade glänzten und in einer frühen Phase des Wettbewerbs aus dem Rennen geflogen sind.
< och, so würde ich das nicht sagen. ein paar am rande sitzende UdK-ler dürfen sehr wohl als halblegal weiter mitteilnehmende in betracht gezogen werden, oder nicht? es war ihnen zu grün für den spaß da, wer will´s ihnen verübeln. außerdem waren ein paar blättertranspi-mitgeklebt-habende niedliche langbeinige sexy lispelnde polnische sondermodelle (im ersterbildungswegalter) von der kunsthochschule weißensee mit dabei. aber im geiste dabeisein zählt ja bei euch nicht viel, schon gut.
Die Polizei (!!KOMMA! die polizei KOMMA) die dem Treiben zuerst einige Minuten zusah (KOMMA! HILFE JOTT! GIB MIR GEDULD WER BAUT SOLCHE TEXTE, LOS, RAUS MIT DER SPRACHE: WER war/IST BEI EUCH (seit) 2007 RED-MITGLIED DA, ICH GEB DER ODER DEM NACHHILFE! UM SONST! DAS IST FURCHTBAR! MACHT DA WAS! DRINGEND!) entschied sich dann erneut (fakultatives komma) wettbewerbsverzerrend einzugreifen. Der noch anwesende und am Rand stehende Nichtversammlungsanmelder wurde aufgefordert (OBLIGATORISCHES KOMMA!) den Platz aufzuräumen – welches er verweigerte (fakultative korrektur: was er verweigerte, klingt sonst zu sehr nach uni-stil, sagen manche redakteure zu "welches", aber sei´s drum.). Schließlich habe er klar und deutlich gemacht (KOMMA) für die Versammlung unter den spontan verordneten polizeilichen Auflagen keinerlei Verantwortung zu übernehmen ("übernehmen zu wollen" oder "übernehmen zu können"). Anschließend wurden den Anwesenden Platzverweise ausgesprochen. Die Gruppe entfernte sich dann Richtung Alexanderplatz – wo der Schlacht (WAS IST. GENUS VON SCHLACHT KÖNNTE MAN DAS BITTE. WENN DA WAS FORTGESETZT WURDE KOMMA DANN WAR ES DIE SCHLACHT NICHT DER SCHLACHT) noch ein paar Minuten fortgesetzt wurde. Doch auch hier konnte keine Hochschule als eindeutige Gewinnerin ausgemacht werden. (GE LO GEN!) Da die ASFH jedoch keine Universität ist ( NA UND! ) und sich die aktuelle “Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder” eben genau an solche Richtet (KLEINGESCHRIEBEN DAS GEHÖRT! KLEIN GESCHRIEBSELT! an solche richtet HEIßT DAS UND NA UND? IST EINE FACHHOCHSCHULE NEIDISCH ODER WAS!) kann festgehalten werden, dass die FU gewonnen hat. (F A L S CH M E L D U N G ! WINNER WAR GANZ KLAR A(lice)S(alomon)F(ach)H(ooooochschule)!) Das ist vielleicht nicht gerade fair, (NICHT FAIR? DAS IST GLATT GELOGEN! EINE ECHTE FALSCHMELDUNG IST DAS, NICHTS ANDERES!) aber um so was geht’s ja bei solchen Wettbewerben auch nicht. (DOCH AM RANDE AUCH. GEBT MAL NICHT SO AN MIT EURER ELITE-SARDINENBÜCHSE MACHT EURE KORREKTUR DA!)
eine "verteilerlyrik"- gedichtband- illustration. (eine von vielen.)
..im übrigen ist ja dann später die A(lice)S(alomon)F(ach)H(ochschule) noch einmal zur revanche gezogen (vgl. ein beitrag in jungewelt ). dann aber nach dahlem, zu den knien der eingebildeten Sonder-Schul-Uni mit ihren (kein joke!) BA-multiple-choice-klausuren - und ihren oben erlesbaren konsequenzen. jedenfalls: sie haben brav gesagt "wenn´s sein muß" ("daß wir so lange still halten") ("irgendjemand wird diese angelegenheit vielleicht einmal aufklären...") und zogen - in die zweite schlacht um die exzellenz, wo ein trüppchen uniformierter gäste bereits bereitstand, u.a., um aus langeweile einen studenten quer durch hof neben der hauptmensa zu jagen. nach halbem abschluß diverser gespräche zum hintergrund dieser polizeilichen spontanaktion konnte die schlacht schließlich weitergehen, eine schlacht, die - wieder - die ASFH gewann. somit können wir besten gewissens verkünden: es steht !!2:0!! für die ASFH und gegen die FU im exzelLENZten wettbewerb. ob die FU diese schmach wird wiederaufholen können, wird leider erst das frisch angelaufene protestsemester beweisen können, das per abstimmung bei einer uniweiten vollversammlung im vergangenen wintersemester 07/08 beschlossen worden war.
... übrigens :] liebes "freie bildung". laut eines anderen ND-fotografen - dem manche leute "gelegentlich" auf so "veranstaltungen divers" über den weg latschen - wird burkhard lange, sobald er mitte mai wieder zurück in berlin ist, BRÜHWARM von seinem kollegen darüber unterrichtet, daß eine seite von freie bildung einen von FEHLERN sprühenden text mit einer quellenangabe so versieht, daß es nach außen aussieht, als hätte burkhard lange den fehlersprühenden text geschrieben. mitte mai. VIEL SPAß! :] FREUT EUCH AUF BURKHARDS ANRUF! :]
...wie was soll das heißen wo "verteilerlyrik" bleibt. hier ist sie doch.
MOBIL OHNE AUTO
info ist auf dieser seite.
UNTERSTÜTZUNGS- UND MITBETEILIGUNGFLUGGIS.
so und hier das an und für euch zum selberweiterbasteln:
eigentlich "europaweit", aber zum digital working prozeß step 1,84576123546576 vielleicht erstmal so.
FLUGBLATT MIT FORDERUNGEN (und digitalrezeptionswirkung.)
lesbarerUNDEausformulierter sind die forderungen übrigens hier.
also, hier mein erster vorschlag für nen flyertext. noch bearbeitungsbedürftig, einiges vorläufig. hab allerdings keine bearbeitbare flyervorlage, deswegen würd ich gern jemand anderes darum bitten, den entgültigen flyertext dann auf den flyer zu bringen. die beiden blöcke repräsentieren dann die jeweilige seite auf der flyervorlage
seite 1: " *Bildungsblockaden einreißen!*
- Streik- und Protesttag in Berlin für bessere Schulen und Unis*
In den letzten Jahren setzten der Berliner Senat und die Präsidien der diversen Berliner Universitäten eine Reihe von Maßnahmen durch, die die Situation an den Hochschulen und Fachhochschulen immer prekärer werden ließen. Die zunehmende Verschulung der Studiengänge führt zu einem immer größer werdenden Leistungsdruck, der durch diverse Zwangsmaßnahmen noch verstärkt wird, während freies, selbstbestimmtes und kritisches Studieren unmöglich gemacht wird. Bibliotheken und ganze Fachbereiche werden aufgrund einer rigiden Sparpolitik, die allein auf „Effizienz“ ausgerichtet ist, geschlossen, während viel Geld für teure Neubauten und Imagekampagnen ausgegeben wird. Bildung ist vollends zur Ware geworden, die sich zunehmend nur noch die Meisbietenden leisten können.
- Um gegen die Umstrukturierungen im Bildungssystem vorzugehen, ruft das Aktionsplenum der FU (Unterstützer nennen?) alle Berliner Studierenden zu einem Berlin-weiten Streik- und Protesttag am 22. Mai um 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz auf. *"
seite 2:
" *Bildung für alle -*
- sofort und umsonst!*
Wir vom Aktionsplenum der FU fordern:
-kostenfreie Bildung für alle, d.h.
-Abschaffung von (Schul- u) Studiengebühren jegl Art!
-Nein zu Privatisierung im Bildungssektor!
-Abschaffung des NC und jeglicher anderer Instrumente,
die den Zugang zur Uni einschränken!
- Abschaffung des BA/MA-Systems (vllt stattdessen flexibleres BA-Studium – zB ABV freier gestalten etc – und unbegrenzter MA-Zugang?)
-Abschaffung von Überwachungsinstrumenten wie Anwesenheitslisten, CM, Zwangsberatungen u.ä.!
-Viertelparität in allen universitären Gremien!
-Nein zu Bibliothekszusammenlegungen und Fachbereichsschileßungen!
-gegen Bildung nur für Eliten!
-für ein freies, selbstbestimmtes und kritisches Studieren!
(- auch Schüli-Forderungen? Wie stehts mit weitergehenden Forderungen?)
Kommt zum Streik- und Protesttag in Berlin! 22. Mai, 11 Uhr, Potsdamer Platz _www.uniprotest.de_ (?), fu-aktionstag@yahoogroups.de_ "
MENSCH PRIMA DAß DEN TIPPFEHLER ...SCHLIEßUNGEN JEMAND BEMERKT HAT...
VOILÀ DER FU AKTIONSPLENUMFLYER:
FLYER FU AKTIONSPLENUM
link zu einem beitrag, der auf indy/bildung am 9.5. nachmittags für äußerst knappe und kurze stunden erschien, um anschließen gegen 17h sang- und klanglos - vermutlich von hamburg aus - stummgestellt zu werden, ist zumindest hier noch zu finden. ergänzungen bitte auf einer hierfür vorbereiteten unterseite.
FORDERUNGEN STAND 14.5.
die forderungen des FU-aktionsplenums sind hier. (<-- bitte auf der seite leicht nach unten scrollen.) (weiter oben sind - dazu passende - kurz vorher eingetragene studentische sloganentwürfe [eine studentische zusammenarbeit vom 14.5./im CAMPzelt innenhof FU-hauptgebäude.])
safetybelt: safetybelt.
Schulkritikseminar in Berlin! Setzen Sechs! 2-Tagesseminar zur Kritik der Schule am 11. und 12. Juli 2008.
Früh morgens aufstehen - Angebrüllt werden oder verständnisvolle Lehrerinnen ertragen - Klausuren und Noten - Auswendiglernen - Sich auf Kommando sportlich betätigen - “Pubertär” oder “engagiert” genannt werden - Aufsätze über blödsinnige Fragestellungen schreiben - Ex-Linke LehrerInnen - Bleierne Langeweile – An die Tafel müssen - Auf Konstruktivität verpflichtet werden – Lehrplanwissen – Staatsbürgerkunde. Und dann sind da auch noch die Mitschüler, die all ihre Kreativität ausspielen, um dem ganzen Horror des Schulalltags noch die besondere Note zu geben.
Im Rückblick auf die Schulzeit werden diese Erfahrungen oftmals verkitscht. Nicht nur der Film `Feuerzangenbowle´ weiß um die Schönheit des SchülerInnenlebens, noch der autoritärste Lehrer und das harschste Gewalterlebnis wird als Meilenstein des früheren Glücks verklärt. Andere widersprechen bei einigen Punkten jedoch deutlich: Auswendiglernen, Frontalunterricht und autoritär Lehrende sollten durch Erziehung zur Mündigkeit ersetzt werden. Manch einer fordert den kreativen Unterricht - als Gipfel der Rebellion setzt der Pädagoge, der gerade mit Reformeifer von der Universität kommt, die Hufeisenform der Schulbänke durch. Erziehung zur Freiheit soll es sein, und dafür braucht es Lehrerinnen, die zwar all die Gepflogenheiten wie Noten und Lehrplanwissen nicht kritisieren sondern exekutieren, aber doch gleichzeitig gegen die konservativen Lehrer aufbegehren und den Liberalen raushängen lassen. Wir wollen diskutieren, inwiefern sich diese beiden Konzeptionen möglicherweise doch nicht so sehr unterscheiden. Für diese Frage wollen wir eine Folge der ‚Gilmore Girls’ oder den Film ‚Club der Toten Dichter’ anschauen.
Doch dieses Schulsystem leistet sich auch Kritikerschulen. Neben den Waldorf-Schulen haben sich auch grundlegendere Kritikerinnen an einer “neuen Schule” versucht, die aber im Gegensatz zur Waldorf-Pädagogik von den staatlichen Bildungswächtern eher mit Misstrauen betrachtet wurden und werden. Schluss mit dem “Notenterror” hatten sich diese Kritiker vor allem in den 60er und 70er Jahren auf die Fahnen geschrieben und ließen selbst die Anwesenheitspflicht beim Unterricht ruhen. Doch warum gebärdet sich ihre Verteidigung (von Summerhill bis Glocksee, von A.S. Neill bis Celestin Freinet) immer gleich als großes Dementi einer grundlegenden Schulkritik? Das scheint kein Zufall zu sein. Wir wollen uns zusammen die Gründe näher anschauen, die diese Schulen scheitern ließen. Das führt zu der Frage, warum all die unschönen Dinge so notwendig auftauchen. Hierfür wollen wir uns gemeinsam in der Diskussion und anhand von Texten und Lehrplänen klar werden, welchen Zweck in der hiesigen Gesellschaft die Schule besitzt und wie das mit der grundlegenden Verfasstheit dieser Gesellschaft und deren Bedarf nach ausgebildeten Staatsbürgern zusammenhängt. Und warum die Schülerinnen untereinander nicht zufällig die Ellenbogen ausfahren, nicht abschreiben lassen, wild stolz auf ihre Noten sind und entlang dieser genau wissen, wer die ‚Streberin’ und wer der ‚Doofe’ der Klasse ist.
Und nicht erst seit der PISA-Studie verstärkt sich der Druck auf die Schüler und Studentinnen durch Budgetkürzungen, Schulvergleiche und Studiengebühren. Werden nun Räume ökonomisiert, die es vorher nicht waren? Wird Bildung eine Ware? Und hat das alles was mit dem oft gehörten Wort ‚Neoliberalismus’ zu tun? Was sich da wieso ändert, soll also ebenfalls diskutiert werden. Vorwissen nicht erforderlich.
Ausführlichere Beschreibung und Anmeldung unter www.paeris.net. Beitrag für Unterkunft, Verpflegung und Materialien: EUR 5.-
forderungen fu-aktionsplenum 14.5./15.5.08
Redebeitrag Schulstreikdemo 2008
Redebeitrag Schüler_innenstreikdemo
Schüler oder Schülerinnen stören sich an der Lernatmosphäre in der Schule. Einer Atmosphäre, die von Autorität und Konkurrenzdenken geprägt ist. Vielleicht freut man sich auf die Zeit nach der Schule, um ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen.
(komment: ist mir schleierhaft, was das hier in einem redebeitrag zu suchen hat. die schüler haben größtenteils hoffnungen, daß sie um ihre rechte - bildungsrechte - nicht betrogen werden. und: sie hoffen auf redebeiträge, die eben genau das unterstützen, keine nächsten "freiheit später"-ausbruchs-träume-formulierungen.)
Aber auch an Hochschulen sind viele Dinge nicht so wie wir es uns wünschen würden.
(nach dem einleitenden satz könnten schüler, die lust haben, später zu studieren - aber auch die, die sich auf eine spannende lehrzeit, sofern sie eine lehrstelle finden, freuen - dürften einige zuhörenden schüler sich von dem rest des redebeitrags abwenden. wenn das genannte "wir" im einleitenden satz so gestrickt ist, wie eben der einleitende satz andeutet, dann sucht sich mancher kritische schüler für den rest des redebeitrags eine zeitung zum lesen.)
Seminare sind teilweise so groß, dass die Räume zu klein und überfüllt sind.
- hier grinst ein schüler über seiner spannenden zeitung, von der er vorübergehend mal kurz hochgehorcht hat. sind die dämlich, die studis.
jetzt sind für die "die räume zu klein, weil die seminare zu groß sind" - ist es das, was man denen in "logik" (studiengang philosophie) beibringt? die studilevel-immanente schönheit des tautologischen denkprinzips? und gibt den studis den tip, sich mal bei anderen medien umzuhören, um sich mal en wenig - ähm - hinzuzuinformieren. hier zum beispiel.
Leute stehen oder sitzen auf dem Boden. Aktive Mitarbeit, Diskussionen - also das, wofür sie eigentlich gedacht sind - sind so fast nicht möglich!
- :] schüli grinst noch breiter hinter seiner zeitung. kennt ihr keine leute bei euch, die schon mal redebeiträge geschrieben haben? GG1 des redebeitrags unbekannt? es gibt in redebeiträgen kein fast. "Fast" ist ein disputwörtchen. Also ein Wortchen aus Laberkreisen. In Redebeiträgen haben Füllwörtelchen aber verloren nüscht.
Die Lösung dieses Problems liegt aber unserer Meinung nach nicht darin die Anzahl der Studierenden durch noch strengere Zugangsbeschränkungen weiter zu reduzieren.
Die Lösung dieses Problems liegt aber unserer Meinung nach nicht darin KOMMA! HERRGOTTNOCHMAL! KOMMA! die Anzahl der Studierenden durch noch strengere Zugangsbeschränkungen weiter zu reduzieren.
und inhaltlich: der anschein des platzmangels ist geschaffen. genau das gilt es, deutlich zu machen. für alle, die ein wenig unierfahrener sind, als die, die hier offensichtlich geschrieben haben und ein wenig belesener, werden beim schulstreik spätzestens hier denken: "sagt mal. könnt ihr das nicht mit ein wenig hand und fuß und griffvermögen angehen." zum beispiel:
die lösung liegt unserer meinung nicht darin, nur und ausschließlich die verwaltung auf raum-fehlbelegungen aufmerksam zu machen, die zu geldsparenden engbesetzten seminaren neben gähnend leerstehenden sälen führen. die lösung liegt in der deutlichen aussprache dessen, was unter unseren nasen passiert: bewußt wird dem studenten ein "das uni-boot ist voll"-gefühl vermittelt. daß mehr als die hälfte der uni - dieser uni - vor dem abschluß adieu sagen, wissen die studierenden zu beginn nicht. sie glauben schließlich, was ihnen die institution mit engbelegungen zu vermitteln versucht: daß es zu viele studenten und studierwillige gäbe, daß gebühren unvermeidlich seien, daß auswahlverfahren wie eignungstests und NCs notwendige mittel zum zweck darstellen. aber der eindruck ist eine lüge. die institution universität - am deutlichsten die unter dieter lenzen leidende FU berlin - hat ausreichend platz zur verfügung. was sie will, ist, daß der schüler, der von vollen räumen hört, daß der student, der in den ersten semestern in vollen räumen sitzt, das märchen glaubt. weil es das ist, was die institution universität unter der bolognaprozeß-flagge wünscht: wissen und bildung nur für die wenigsten unter euch.
...und erst dann kann man schreiben:
Wir fordern (daher) mehr Lehrende, mehr Räume (bzw. "eine bessere verteilung" oder sogar "zugriff auf die verteilung der räume") und die Abschaffung von Ncs.
Wenn eure Lehrerinnen und Lehrer euch von der Uni erzählen haben sie die ihre Studienzeit und ihre Abschlüsse vor Augen – heute wird nach ganz anderen Studienordnungen studiert.
Wenn eure Lehrerinnen und Lehrer euch von der Uni erzählen KOMMA! IHR KOSTET EINEN ABER AUCH DEN LETZTEN NERV!! KOMMAKOMMAKOMMAKOMMA!!!!! haben sie die ihre Studienzeit und ihre Abschlüsse vor Augen – heute wird nach ganz anderen Studienordnungen studiert.
und inhaltlich: leute was soll der quark. wenn die lehrer "euch"...erzählen, haben sie "ihre"... vor augen. wer wem wessen. als würden lehrer von unis erzählen und dabei nur die erinnerungen an eigene frühere studienzeiten und -abschlüsse aufwärmen. die "euch"/"ihre"-sache hier bringt die leute (schüler/zuhörer) durcheinander. wenn ihr ohne den satz hier nicht leben könnt... (laßt den schülis den spaß am "ich will später MA machen und du?"-satz auf dem schulhof gesprochen, mit nem lolli cool zwischen den zähnen. was mischt ihr euch in die zielplanung von minderjährigen ein, nur weil ihr da nicht so scharf drauf seid.) ...wenn ihr aber ohne den satz hier partout vom sockel fallt: dann umformulieren, so sieht er komisch aus.
Die neuen Abschlüsse Bachelor und Master bieten viel weniger Wahlmöglichkeiten und müssen in viel kürzerer Zeit absolviert werden.
ist ebenso blödsinn, jeder, der ab und an ein wenig studiert, lacht euch hier aus. auch jeder schüler, der noch in der lage ist, zwei und zwei in einem üblichen zahlensystem zusammenzurechnen. BA plus MA = master mit einem semester dazu. ist also blödsinn, der satz. nicht der abschluß selbst ist, was das problem bereitet, sondern die gestaltung der studienpläne. die wahlmöglichkeiten: bieten die studienpläne bzw. auch das angebot der unis. wo, wie an der FU zu wenige parallel-angebote existieren, weil die FU die kröten für forschung ausgibt und die studis zum solardachfinanzieren hält, sich für sie aber ansonsten einen feuchten kehricht interessiert... - da sollten auch die studierenden, die redebeiträge verfassen wollen, sich an der wurzel des problems halten und nicht herunterblauen, was das zeug hält. wo doch das liebe himmelchen gerne oben bleibt.
An der exzellenten Freien Universität sind einige Fächerkombinationen nicht möglich – teilweise, weil es nicht genug Studienplätze gibt, andere weil sie als unsinnige Kombinationen bezeichnet werden. Kritische Seminare sind inzwischen dünn gesät.
hierzu:
1. das "exzellente" würde ich schon, damit die lesende person den unterton/die angezielte aussprache im blick hat, in gänselatschen lassen.
2. sind einige Fächerkombinationen nicht möglich – teilweise, weil so getan gibt, als gäbe es nicht genug Studienplätze - alternativformulierung: weil weniger studienplätze angeboten werden als die universität und das land(/die stadt/der stadtlandstaat/die region/istmiregalnennteswieihrwollt) an studierenden benötigt
Für viele, viele Millionen [milionen was. zuschauer? kaninchen? gänseblümchen? oder doch eine währung?] wurde für den Fachbereich Philologie eine moderne Zentralbibliothek gebaut. Aber um welchen Preis? Bücher wurden aussortiert, Mitarbeiter_innen entlassen. Manche Institute mussten nicht nur ihre Bücherbestände abgeben, sondern bekamen an vielen Stellen Kürzungen zu spüren, bis hin zu ihrer gänzlichen Abschaffung (letzten teilsatz neuformulieren: bis hin zur gänzlichen abschaffung von...).
Es findet ein Prozess statt, weg von Vielfalt und Pluralität, hin zur Zentralisierung!
prozesse finden nicht statt, es sei denn in moabit. ein prozeß, den ihr hier meint, bedarf eines anderen verbs. laßt euch was einfallen. vorschlag: ein prozeß [von - zu] zeichnet sich ab
Wie könnte so etwas verändert werden?
vorschlag: satz ändern zu: "wie können wir hier eingreifen?" - "wie können wir diese drift aufhalten?" - oder - "wie können wir tätig werden, um unser deutliches STOP-zeichen zu setzen gegenüber plänen, die wir nicht wollen, weil sich die konsequenzen dieser pläne jetzt schon - seit jahren - zu deutlich vor unseren eigenen augen ausbreiten. sie soziale kluft in diesem land wird jährlich breiter. jährlich sinken mindestlöhne, während höchstverdienste steigen. in universitäten wird studenten vorgegaukelt, es gäbe ungenügend raum und finanzen, um kindern aus kinderreichen und finanziell schwächeren familien chancen zu bieten. diese lüge tragen wir nicht länger mit."
In den jetzigen hochschulpolitischen Strukturen, werden Entscheidungen auf Wegen getroffen, die an Studierenden vorbeigehen. Das Präsidium, die oberste Verwaltungsinstanz der Universität, trifft Entscheidungen ohne die Zustimmung von anderen Instanzen der Universität.
...ohne die zistimmung anderer instanzen der uni." [genitiv! rettet dessen wessen dessenrettung gebührt!]
In vielen Bundesländern wurden bereits Studiengebühren eingeführt,
<..."in vielen ländern wurde versucht, studiengebühren auf dauer zu etablieren. studentenproteste haben die einlenkung und entscheidungskorrekturen in ersten ländern erzwungen. wir lassen nicht locker! das ist uns nicht genug! wir wollen ein kostenfreies studium bundesweit! genau das sind die ansprüche: unsere, eure. die ansprüche der meisten von euch, die - früher oder später - lust bekommen dürfen auf genau das zusaquentchen bildung, auf das ihr ein anrecht habt."
in Berlin wurden sie (die studiengebühren) aufgrund des Widerstands von Studierenden im Wintersemester 03/04 verhindert. Streiks und Studentenproteste der Jahre dazwischen haben weitere Vorstöße in diese Richtung in Berlin vorerst aufgehalten. Jetzt läuft eine Diskussion über Studienkonten. Studienkonten beinhalten ein Kontingent für ein kostenfreies Studium, das abstudiert werden kann, danach wird bezahlt.
Wir halten diese Idee für absurd, weil darauf nur Krawattenträger und Anzugfanatiker kommen können, deren eigenes Studium - übrigens ein kostenfreies - weit zurückliegt. Sie haben viel vergessen, die Pläneschmiede von heute. Studienkonten sind absurd, weil vergessen wird, wieviel ein Studium auch so schon - selbst in Berlin - für jeden, der sein Recht auf Bildung wahrnimmt, kostet. Bücher. Kopierkosten. Jährliche Verwaltungsbeträge. Das Semesterticket. Wohnen, essen sollte man parallel zum Studium ab und zu ein bißchen und die Jobs, die parallel zum Studium erledigt werden können, sind heute, in prekarisierten Zeiten, alles andere als Arbeitsplätze mit geregelten Verträgen und Mindesteinkommen.
Weil wir eine andere Vorstellung von Universität und Bildung haben und Dinge verändern wollen, findet seit Montag an der FU eine Aktionswoche statt. Studierende haben selbst Workshops und Vorträge organisiert – basisdemokratisch, kritisch und ohne Hierarchien. Es gab zum Beispiel ein Workshop, der den Sinn der Exzellenzinitiative in Frage stellt und eine Infoveranstaltung zu unbezahlten Praktika, insgesamt gut 30 Veranstaltungen.
Wir wollen die Uni als Lebensraum begreifen, nicht als Lernfabrik und damit haben wir jetzt angefangen. Wir zelten auf dem Campus, kochen für uns, lernen voneinander und miteinander. Wir wollen weg von Konkurrenz und Selektion durch Prüfungen und Regelstudienzeiten. Genauso wie an Schulen ist all das Ausdruck von Veränderungen in der Bildungspolitik, die, so glauben wir, eindeutig in die falsche Richtung gehen! Bildung muss kostenfrei bleiben, von der KiTa bis zur Uni! Deshalb solidarisieren wir uns mit den streikenden Schülerinnen und Schülern! Und wir machen vor einer europaweiten Solidarisierung nicht halt. Wir laden euch ein morgen zur FU nach Dahlem ins Camp im Innenhof der Silberlaube zu kommen. Lasst uns zusammen diskutieren, Spass haben und Veränderungen fordern! Es wird der letzte Tag dieser Aktionswoche sein, aber Teil einer größeren, gemeinsamen Bewegung! Ob an Schulen oder Hochschulen: Bildungsblockaden einreißen, Bildung für alle – sofort und umsonst! Laßt uns den europaweiten Schüler- und Studierendenstreik mehr als nur andenken! Gemeinsam gegen europäische neoliberale Kaufschule- und Kaufunisysteme.
Squat your school. Reclaim your uni. Talk french with your government, but choose english for your network.
REDEBEITRAG SCHULSTREIKDEMO 2008
Studierende in Berlin grüßen alle Schülerinnen und Schüler, die sich am heutigen Tage auf den Weg zum Potsdamer Platz gemacht haben. Wir wenden uns an euch mit der Hoffnung, bald - für einige sehr bald, für einige in wenigen Jahren – mehr von euch auf der Uni unter uns begrüßen zu können, als es einigen Herren der oberen Etagen derzeit lieber wäre.
(- short themenswitch - )
Einige Schüler oder Schülerinnen stören sich an der Lernatmosphäre in der Schule. Einer Atmosphäre, die von Autorität und Konkurrenzdenken geprägt ist. Aber auch an Hochschulen sind viele Dinge nicht so, wie wir es uns wünschen würden. Seminare werden absichtlich so voll besetzt, daß die Räume zu klein und überfüllt scheinen. Leute stehen oder sitzen auf dem Boden. Aktive Mitarbeit oder Diskussion - also das, wofür Seminare gedacht sind - ist so nicht möglich! Wenige Meter weiter stehen Seminarräume und Vorlesungs-Säle gähnend leer. Die Hoffnung, daß dies unbemerkt bleibt, darf jedoch als aussichtslos betrachtet werden.
(- short themen-hyperjump back -)
Die Lösung liegt unserer Meinung nicht darin, nur und ausschließlich die Verwaltung auf Raum-Fehlbelegungen aufmerksam zu machen, die zu geldsparenden engbesetzten Seminaren neben leerstehenden Sälen führen.
Die Lösung liegt in der deutlichen Aussprache dessen, was unter unseren Nasen passiert: bewußt wird dem Studenten ein "das Uni-Boot ist voll"-Gefühl vermittelt. Daß mehr als die Hälfte der Bachelor-Studierenden – nehmen wir zum Beispiel die FU - der Uni vor dem Abschluß adieu sagen, wissen die Studierenden zu Beginn nicht. Sie glauben schließlich, was ihnen die Institution mit Engbelegungen zu vermitteln versucht: daß es zu viele Studierende und Studierwillige gäbe, daß Gebühren unvermeidlich seien, daß Auswahlverfahren wie Eignungstests und NCs notwendige Mittel zum Zweck darstellen. Aber der Eindruck ist eine Lüge. Die Institution Universität - am deutlichsten die unter Dieter Lenzen leidende FU Berlin - hat ausreichend Platz zur Verfügung. Was sie will, ist, daß der Schüler/die Schülerin, der von vollen Räumen hört, (hier atem holen) daß die Studierenden, die in den ersten Semestern in vollen Räumen sitzen, das Märchen glaubt.
Weil es das ist, was die Institution Universität unter der Bolognaprozeß-Flagge wünscht:
Wissen und Bildung nur für die wenigsten unter euch.
Wir fordern daher mehr Lehrende, also die Mitbestimmung bei der Verteilung von Geldern – und die Mitbestimmung bei der Verteilung von Räumern. Und: wir fordern rigoros die Abschaffung von NCs. Und zwar sowohl der NCs auf erster Ebene (Zugang zum Bachelor-Studium) als auch der NCs der zweiten Ebene (Bildungsblockade gegen den Masterzugang).
Wenn eure Lehrerinnen und Lehrer von der Uni erzählen, erinnern sie sich an ihr eigenes Studium. Damalige Abschlüsse, damalige Studienzeiten. Heute - wird nach ganz anderen Studienordnungen studiert.
Die bisherige Gestaltung der neuen Abschlüsse Bachelor und Master bieten viel weniger Gestaltungsfreiraum für die eigene Auswahl, Spezialisierung, Schwerpunktsuche. Kanon macht sich breit. Die Themen, die ihr aus dem Abitur kennt, werden nochmal und noch einmal durchgekaut. Engagierte Wissenschaft wird Schritt für Schritt demontiert. Die Auswahl der Studierenden - früher Hebel wenigstens der Unterschwelligen, inoffiziellen Mitbestimmung, ist keine mehr, weil vorgegeben wird, was in Pflichtseminaren zu besuchen ist. Welchen Dozenten zu wählen, welche gesellschaftlichen "Werte" zu fressen sind." (alternativformulierung: wiederzugeben / zu verinnerlichen sind.)
An der „exzellenten“ Freien Universität sind einige Fächerkombinationen nicht möglich – teilweise, weil weniger Studienplätze angeboten werden als die Universität und das Land an Studierenden benötigt. Teilweise, weil ohne Rücksicht auf Bedürfnisse eines Großteils von euch bestimmte Fächer und Kombinationen als „unsinnige Kombinationen“ bezeichnet werden. Und dies schlicht, weil diese Kombinationen nicht auf ihren gesellschaftlichen Gehalt untersucht werden, sondern unter dem Stichwort ökonomischer Effizienz. Was in das Kaufregal Firma Uni nicht passt, wird ausgesondert. Viele dieser ausgesonderten Fächer – haben mit anderen Sprachen und Kulturen zu tun.
Für viele, viele Millionen Euro wurde für den Fachbereich Philologie eine moderne Zentralbibliothek gebaut. Aber um welchen Preis? Bücher wurden aussortiert, Mitarbeiter_innen entlassen. Manche Institute mussten nicht nur ihre Bücherbestände abgeben, sondern bekamen an vielen Stellen Kürzungen zu spüren, bis hin zur gänzlichen Streichung ganzer Institute.
Es zeichnet sich hier ein Prozess ab, der weg von Vielfalt und Pluralität, hin zur Zentralisierung, Straffung, Normierung. Ein Prozeß, der nicht mehr übersehen werden kann.
Wie können wir hier eingreifen? Wie können wir tätig werden, um unser deutliches STOP-Zeichen zu setzen gegenüber Plänen, die wir nicht wollen, weil sich die Konsequenzen dieser Pläne jetzt schon - seit Jahren - zu deutlich vor unseren eigenen Augen ausbreiten. Die soziale Kluft in diesem Land wird jährlich breiter. Jährlich sinken Mindestlöhne, während Höchstverdienste steigen. In Universitäten wird Studierenden vorgegaukelt, es gäbe ungenügend Raum und Finanzen, um Kindern aus kinderreichen und finanziell schwächeren Familien Chancen zu bieten. Diese Lüge tragen wir nicht länger mit.
In den jetzigen hochschulpolitischen Strukturen werden Entscheidungen auf Wegen getroffen, die an Studierenden vorbeigehen. Das Präsidium, die oberste Verwaltungsinstanz der Universität, trifft Entscheidungen ohne die Zustimmung anderer Instanzen der Universität.
In vielen Bundesländernländern wurde versucht, Studiengebühren auf Dauer zu etablieren. Proteste von Studierenden haben kürzlich erste Entscheidungskorrekturen erzwungen. Wir lassen nicht locker! Das ist uns nicht genug! Wir wollen ein kostenfreies Studium Bundesweit! Genau das sind die Ansprüche: unsere, eure. Die Ansprüche der meisten von euch, die - früher oder später - Lust bekommen dürfen auf genau das Zusaquentchen Bildung, auf das ihr ein Anrecht habt."
In Berlin wurden die Studiengebühren aufgrund des Widerstands von Studierenden im Wintersemester 03/04 verhindert. Streiks und Proteste der Jahre dazwischen haben weitere Vorstöße in diese Richtung in Berlin vorerst aufgehalten. Jetzt läuft eine Diskussion über Studienkonten. Studienkonten beinhalten ein Kontingent für ein kostenfreies Studium, das abstudiert werden kann, danach wird bezahlt.
Wir halten diese Idee für absurd, weil darauf nur Krawattenträger und Anzugfanatiker kommen können, deren eigenes Studium - übrigens ein kostenfreies - weit zurückliegt. Sie haben viel vergessen, die Pläneschmiede von heute. Studienkonten sind absurd, weil vergessen wird, wieviel ein Studium auch so schon - selbst in Berlin - für jeden, der sein Recht auf Bildung wahrnimmt, kostet. Bücher. Kopierkosten. Jährliche Verwaltungsbeträge. Das Semesterticket. Wohnen, essen sollte man parallel zum Studium ab und zu ein bißchen und die Jobs, die parallel zum Studium erledigt werden können, sind heute, in prekarisierten Zeiten, alles andere als Arbeitsplätze mit geregelten Verträgen und Mindesteinkommen.
Weil wir eine andere Vorstellung von Universität und Bildung haben und Dinge verändern wollen, findet seit Montag an der FU eine Aktionswoche statt. Studierende haben selbst Workshops und Vorträge organisiert – basisdemokratisch, kritisch und ohne Hierarchien. Es gab zum Beispiel ein Workshop, der den Sinn der Exzellenzinitiative in Frage stellt und eine Infoveranstaltung zu unbezahlten Praktika, insgesamt gut 30 Veranstaltungen.
Wir wollen die Uni als Lebensraum begreifen, nicht als Lernfabrik und damit haben wir jetzt angefangen. Wir zelten auf dem Campus, kochen für uns, lernen voneinander und miteinander. Wir wollen weg von Konkurrenz und Selektion durch Prüfungen und Regelstudienzeiten. Genauso wie an Schulen ist all das Ausdruck von Veränderungen in der Bildungspolitik, die, so glauben wir, eindeutig in die falsche Richtung gehen! Bildung muss kostenfrei bleiben, von der KiTa bis zur Uni! Deshalb solidarisieren wir uns mit den streikenden Schülerinnen und Schülern! Und wir machen vor einer europaweiten Solidarisierung nicht halt. Wir laden euch ein morgen zur FU nach Dahlem ins Camp im Innenhof der Silberlaube zu kommen. Lasst uns zusammen diskutieren, Spass haben und Veränderungen fordern! Es wird der letzte Tag dieser Aktionswoche sein, aber Teil einer größeren, gemeinsamen Bewegung! Ob an Schulen oder Hochschulen: Bildungsblockaden einreißen, Bildung für alle – sofort und umsonst! Laßt uns den europaweiten Schüler- und Studierendenstreik mehr als nur andenken! Gemeinsam gegen europäische neoliberale Kaufschulen- und Kaufunisysteme.
Squat your school. Reclaim your uni. Talk french with your government, but choose english for your network.
alle Bezeichnungen, die im Deutschen ein Genus implizieren (Dozent/Student/der Studierende) verstehen sich als m/w-Bezeichnung. Sie sind genusfrei. Parallele: the student/professor/lerning person.
was ist nur in der rudi-dutschke-straße los. an christian füller.
am 21.03.2008 veröffentlichte die taz seltsame zeilen. das ganze trug den titel "Auch die Studenten müssen für ihr Bildungsprivileg bezahlen", den noch seltsameren - dem sinne nach geklauten und übel zweickentfremdeten - untertitel "Bildung für alle" und war bezeichnet als ein KOMMENTAR VON CHRISTIAN FÜLLER
na dann laßt uns das einmal in ruhe ansehen:
"Das deutsche Bildungssystem zu absolvieren ist, als wollte man einen Hürdenlauf bestehen. SchülerInnen, die es bis in die Uni schaffen, sind die Gewinner des Rennens. Diese Auserwählten heißen Studierende. Ihre Chancen sind von Studiengebühren nur mäßig bedroht, denn sie haben viele Alternativen, Studienkredite etwa oder Unterstützung durch wohlhabende Eltern."
TUT UNS LEID, wenn wir an dieser stelle schon unterbrechen müssen.
LIEBER CHRISTIAN. erstens würden wir von Dir gerne zunächst wissen, wie es Dir - der Du gerne von Hürdenläufen sprichst statt von z.B. etwas glück, ein wenig einen willen, etwas unterstützung z.b. durch nachhilfeunterricht in den fächern, in denen es brennt... - würden wir von Dir, lieber christian und fan von Hürdenläufen-Metaphern... gerne wissen, wie Du es damals zum Major in der Bundeswehr gebracht hast und was ein ehem. BW-dienst-ableister überhaupt in einem tazbüro macht, tut uns leid, wenn wir hier als immer gelegentlicher werdende gelegentliche leser deutlicher werden müssen. soviel wir wissen, hatten die tazgründer mit ihrer zeitung einst andere pläne und ziele.
erst nach der einbringenden vor-klärung dieses punktes können wir einen schritt weitergehen und dich daran erinnern, daß zur journalistischen tätigkeit, die sich als solche darstellen und verkaufen will, ein wenig mehr gehöt als pure kaufmich-meinung, soviel auch eurer leserschaft bekannt sein sollte, sind das genau die "stärken", auf die sich das schräg-gegenüber-redaktionshaus stützt. belassen wir es besser dabei. ein beitrag wie der Deine von der anderen straßenseite überrascht niemanden. von einer taz erwarten wir ein bißchen mehr. nämlich erstens denkvermögen. zweitens die fähigkeit, sich kommunikativ unter studenten umzuhören. das bedeutet schlicht gesprächsbereitschaft auch als bestandteil - immerhin ebenso temporär, wie wir alle - temporärer bestandteil einer zeitung, die einst etwas von sich erwartet hatte bei ihrer gründung.
hier wäre der augenblick, um zu Deiner behauptung zurückzukommen, die chancen von studierenden seien durch studiengebühren "nur mäßig bedroht". wir raten Dir dringend, vor dem nächsten schnellverfassen solcher genossenschaftlich vergüteten textiaden, dich schlicht mal auf den weg zurück zur journalistischen bodenarbeit zu machen - dem gespräch mit studenten. mit solchen studenten, deren studium mit einem schlag erledigt wäre bei der einführung von zahlungen, die sich keiner von ihnen leisten könnte. versuche, hier gegenzuargumentieren mit dem verweis auf die möglichkeiten, gebühren sozial zu regeln, lenken nur ab vom eigentlich brennenden mittelthema dieses item-spektrums: keine noziale netzstruktur ist unanfällig für das durchfallen durch diese netze. jeder einzelne student, der das pech hat, nicht nachweisen zu können, wie wenig er oder seine eltern (falls er zu den studenten gehört, die ihre eltern biten müssen, formulare für sie auszufüllen, und diese pein trifft auch längst volljährig gewordene personen) - jeder einzelne dieser studenten ist ein "bauern"opfer zu viel für saturierte fastdenk-spiele von bildungsredakteuren einer zeitung wie unserer (genossenschaftlich betrachtet). wieviele studenten das pech haben, eltern zu haben, die nicht eben hilfsbereit sind beim ausfüllen von auch nur bafög-formularen, erfährst Du, lieber christian, nur vor ort. vievielen von ihnen du ihre ausbildungschancen zu rauben bereit bist mit unvorsichtigem sich-drucken-lassen, wirst auch du nur erforschen können mit ein bißchen bewegung unter deinem sitzfleisch.
aber hören wir einmal weiter, was der christian vor wenigen wochen noch zu grübeldrucken hatte:
"Viele andere haben keine Alternative, für sie geht es darum, irgendeinen Abschluss zu erringen oder überhaupt in die Schule zu kommen. Wer Chancengleichheit will, muss sich zuerst um diese vergessene Gruppe kümmern."
NEIN, lieber christian, auch hier sind wir anderer meinung. diese stadt hat genügend leute, um sich PARALLEL um chancengelichheit auf mehreren levels kümmern zu können. das erringen von abschlüssen für alle stört nicht die weitere auseinandersetzung mit der frage, was dem christian, der sich ?? sein studium bei der BW bezahlen ließ?? verrate es uns! was also dem christian so an den studiengebührenplänen so gefällt. aber nein, hier hatte die taz-redaktion selbst ein unübersehbares komment gesetzt:
"Christian Füller (44) ist Redakteur im Schwerpunkt der taz. Er ist einer jener Bafögbezieher, die wegen ihres famosen Gehalts vorerst von der Rückzahlung befreit sind."
aha, hier hätten wir es ja. christian geöhrt zu den studis, die haben studieren dürfen. für lau. er ist einer von denen, der ohne bafög-unterstützung sein studium nur schwer hätte weiterziehen können. die taz meckert zwar zwischen den zeilen über die miese bezahlung von christian, aber für eine bessere bezahlung durch die genossenschaftler - sollte es hierfür nicht ein wenig mehr denkvermögen und journlistische vorsicht plus qualität geben dürfen? christian, der froh sein kann, studiert haben zu können in aller ruhe, lehnt sich auf seinem redaktions-sitzpopo zurück und grübelt, wie schön es wäre, wenn es nach ihm keinen mehr geben müßte, der ein ähnliches glück hat wie er, der gute christian.
aber hören wir ihm mal ruhig noch ein paar sätzchen lang weiter zu:
"Es gibt zum Beispiel Menschen, die überhaupt kein formelles Recht auf Bildung besitzen. Einige Bundesländer hindern Flüchtlinge daran, in die Schule zu gehen."
Das ist richtig, christian, aber diese chancen werden nicht besser, wenn gleichzeitig genau diesen leuten, jenen, die es wuf verschiedenen wegen einmal zum paß und einem schulplatz und einem abitur gebracht haben, die chancen auf ein sozial ausgewogenes studium genommen wird. genau das passiert nunmal mit dem bezahlstudium, wir finden es aufrichtig schade, daß wir das erst deutlich schreiben müssen, bis Dir, christian, die zusammenhänge klarer werden. und genau das ist es, was ehemalige tazlesende studenten eure zeitung schließlich in die ecke schmeißen läßt - und nach einem vernünftigeren blatt greifen. so gut eure eineurozeitungs-idee damals auch gewesen war. irgendwann ist genug.
aber was schreibt er sonst noch so, der gute christian:
"Gar nicht zu reden von den Illegalen. Mutige Lehrer unterrichten sie - heimlich.
Erfährt die Polizei von ihnen, werden sie oft abgeschoben.
Schwer benachteiligt sind Kinder von Zuwanderern.
Von deutsch-türkischen Kindern kommen nur 9 Prozent zum Abitur, dafür sind sie in Haupt- und Sonderschulen
weit überproportional vertreten. Die Soziologin Heike Diefenbach warnt bereits vor einer "ethnischen Segmentierung" der Schulen."
richtig. aber christian - ich freue mich über jedes der selten werdender gesichter mit anderer farbe als der hier häufiger vertretenen, mit einem anderen traditionellen kleidungsstil (saris auf den unifluren, uch kopftücher, wenn´s sein muß, auch wenn es ein wenig schade ist um die haarprachten darunter), mit einer anderen sprache auf den lippen. und eben genau das ist es, was sehr zu vermissen wäre, wenn noch mehr bildungsredakteuren - hoffentlich ebenso temporären bestandteilen wie die meisten - solche denk-ausrutscher unterkämen, wie Dir, lieber christian.
was schreibt er weiter, der gute:
"Aber Bildungsarmut beschränkt sich nicht auf Zuwanderer. Hunderttausende hindert die schulische Selektion am Erfolg. Besonders betroffen sind 16 Prozent der Hauptschüler, die in katastrophal schlechten Schulen lernen müssen. Am schlechtesten geht es wohl den 420.000 Kindern in Sonderschulen. Dort lernten, sagt man, Behinderte. Tatsächlich werden 60 Prozent von ihnen als Lernbehinderte aus den Regelschulen ausgeschlossen. Sie werden in Förderschulen festgehalten, in denen, wie manche Forscher sagen, "kognitive Friedhofsruhe" herrscht. Acht von zehn Schülern erhalten dort keinen Abschluss."
richtig, christian. 250 mio eurochen spart sich der stadtstaat und buttert in den inneren und äußeren rüstungstopf. 250 miochen eurochen bei den hochschulen, miochen noch und nöcher auf den mittleren und grundausbildungsetagen. und statt die wieder zurückzufordern, die verlorenen groschen, mosert die taz hirnlos vor sich hin, und spaltet, wie nur die taz das kann. am donnerstag werden lernende gemeinsam auf die straße gehen, lernende, die die verlorenen groschen sehr vermissen und vielleicht nicht weiter in aller ruhe zusehen werden, wie a) kröten, die ihnen gehören, abgeleitet werden zu lebensfeindlichen zwecken, aber auch nicht weiter in ruhe lesen werden, wie b) medien, denen einst das beste zu wünschen war, gedankenlos auf abwege geraten durch schreibereien wie die Deine, lieber christian, am 21.3.08.
nebenbei, an den rest der redaktion: wie konnte das nur passieren. nach außen für die rudi-dutschke-straße als straßenname sich einsetzen und dann - dann sowas?! ihr seht uns fassungslos, einmal freundlich ausgedrückt.
also wie geht christians text vom 21.3. nun weiter:
"All dies ist bekannt. Dennoch gibt es in Deutschland ein völlig verzerrtes Bild. Den Gerechtigkeitsdiskurs dominierte bald 20 Jahre lang das Thema Studiengebühren. Die Campusmaut, sagt man, gefährde die Chancengleichheit. Das ist grotesk."
soso. grotesk. jetzt, nach dem überlesen Deiner eigenen zeilen - kannst Du es ein wenig besser orten? wo das groteske sich tatsächlich eingenistet hat? nein? dann müssen wir uns einfallen lassen, wie wir ein wenig deutlicher werden. ein wenig schwerer zu überhören für BW-abgehärtete ohren wie Deine.
"Jene 35 Prozent eines Jahrgangs, die an der Spitze der Bildungspyramide stehen, reklamieren für sich besondere Rechte. Sie wollen, dass ihr Elitedasein gratis bleibt, und lehnen jede Form von Auslese in der Uni etwa fürs Masterstudium ab - obwohl dies in anderen Gefilden des Bildungssystems vollkommen normal ist."
umgekehrt, lieber christian. genau die leute, die auf "elite"-stempelchen stehen, wollen das dichtmachen nach unten, die abschottung. genau diese leute, für die ein paar hunderter pro semester ein klacks sind, finden die gebühren super und sonnen sich noch im falschen neon-lichte, das tut, als wäre genau das die fairneß, die diesem staate efehlt hat. hin die gelder von der bildung in die rüstung und die elite, die morgen schießen darf - die darf weiterhin studieren. hauptsache, wir bekommen den mob aus der uni und halten ihn möglichst fern von ihr.
"Erst seit einigen Jahren haben die Pisastudien auch die Verlierer des Bildungssystems im Fokus."
...ach nein, erzähl...
"Eine seltsame Koalition arbeitet nun daran, dies zu ändern. Es sind die Philologen, die sich um die Gymnasiasten sorgen, und die Kultusminister, die intern verabredet haben, über den Zusammenhang von Herkunft und Bildungserfolg nicht mehr zu sprechen."
aha, hat sie das. verabretet, ist ja interessant. eine andere vermutung wäre: eine seltsame koalition von taz-schreibern hat intern verabredet, über den zusammenhang von bildungsverlust per bologna-umstrukturierung, den verlust von tausenden von studienplätzen und die vorbereitung weiterer studentischer verluste per studiengebühren nicht mehr offen zu sprechen, sondern ihn über desinformation mit tazblatt-unterstützung möglichst unerkennbar zu machen. was sagst Du dazu?
"In diese Koalition gehören aber auch Studentenfunktionäre und eine antiemanzipatorische Linke."
wie wäre es, wenn in die koalition, die an den systemimmanente zusammenhängen bleibt, eher zu einem anderen linken flügel gehört und das funktionäre im studentischen milieu zur eigenen äußerung nicht benötigt? weil es noch denken kann? trotz taz-techniken wie der Deinen von diesem unglücklichen schwarzen märzfreitag des jahres 2008?
"Sie versuchen, die öffentliche Aufmerksamkeit wieder weg von den echten Losern auf gebührengeplagte Studenten zu lenken."
Sie versuchen, daran zu erinnern, daß auch die taz in ihrem sturzflug in schwarzgrüne gefilde (politisch-koalitionär wie auch olivgrün betrachtet...) - weder in zeiten kläglicher taz-berichte wie jenem vom tag nach dem schulstreik 2006 (mit lachhaften teilnehmerangaben, brav zitiert, wie es die polizei vorgegeben hat...) noch in diesem jahre - erfolg dabei haben wird, schüler, spätere, jetzige studenten darin zu hindern, sich an die eigenen rechte zu erinnern, an eigene ansprüche und dem zusammenhang von studiengebühren mit weiter steigenden rüstungsausgaben. zum beispiel. und: antiemanzipatorisch, lieber christian, handelte in Deinem artikel nur einer. da die rechnung hier so kompliziert ist, daß selbst der BW-dienst, der sich zwischen deinen abschluß und deinen jetzigen sitzplatz geschoben hat, Dir die lösungsfindung mölich machen wird, wenn wir fragen: "nu rate mal, wer."
"Das ist nicht links, sondern konservativ:"
jaja, na klar.
"Es hilft, den Status quo eines ungerechten Bildungssystems zu zementieren."
ja na aber sicher. oh und wie gerecht, wie sozial ausgewogen das studiengebührensystem wäre. bezahlte studienplätze für eine nochmal halbierte angenommenenzahl wie die heutige (wh bsp. fu: 2000 bewerber. 120 kommen rein. nochmal zum nachrechnen für den lieben christian: sechs prozentchen. halbier das und du hast die elitenspitze deines ausgewogenen traumsystems). geh, christian, geh, zieh los, fang an, ein wenig vor ort zu recherchieren. rede mit den leuten.
"Studiengebühren sind keine Gefahr für die Bildungsgerechtigkeit,"
neinein, aber woher doch, lieber christian, wie konnten wir nur darauf kommen.
"sondern ein wichtiger Beitrag, um sie erreichen."
ja logisch. genauso wie von den bisherigen exzellenten elitekröten auch nur ein cent in die lehre geflossen ist. genau so verhält sich die studiengebühr zu ausgewogenheit und chancengleichheit. mehr! mehr freiheit des euro! mehr euros zur freien rüstungsverwendung für den staat! mehr märchen, dieses land hätte kein geld! ruft der christian hier zwischen den zeilen. mehr kürzungen, damit auch wir zeitungsredakteure weiterhin behaupten können für unser ach so weniges weniges geld, daß das am 6.5. neu beschlossene nato-schutzschild eine prima investition sei und ich, der christian, der ja über soviel erfahrung darüber verfügt, wie es ist, vier kinder großzuziehen, weiterhin in die welt tippen darf, mit meiner meinung sei alles in ordnung und was zu lesen sei, ist nicht ein abkömmlingstext des redaktionshauses schräg gegenüber!
ach aber was sollen wir dem christian hier groß noch erzählen, er weiß doch alles und alles besser,
zum beispiel das folgende:
"Auch die Studenten müssen für ihr Bildungsprivileg bezahlen."
ja genau, schröpft sie, wenn man da nur kräftig drückt, kommt da ein haufen raus, und wenn wir alle tüchtig zusammenhalten, klappt es dafür mit der diätenerhöhung bei dem kumpel eben ein andermal.
"Es ist nicht einzusehen, warum dies über Steuern allein die Allgemeinheit tun soll."
welche allgemeinheit, was für steuern. die kürzungen im bildungshaushalt laufen der allgemeinen steuerflucht doch prima entgegen, wovon redest du nur, lieber christian. außerdem weißt Du doch eigentlich besser, was statt dessen - mit der lockerung der toleranzgegenüber bildungshaushaltskürzungen und rüstungsetatauftürmungen - mit ihren steuern statt dessen gefördert wird. mit einem wort. SETZEN! eins! prima gemacht, christian48! Sie bekommen von uns eine sonderplakette auf ihre schulter, freuen Sie sich?! mit schnürchen an der plakette! tusch!
"Ausgenommen von Gebühren sollten nur wenige Studenten sein
- etwa die "untere soziale Herkunftsgruppe", zu der noch 13 Prozent der Studis zählen.
noch, schatz. erstens nenn uns mal deine quelle, hier zählt jeder nach lust und laune, es sind nach der ba-ma-umstellung und dem wechsel von zwischenprüfung zu zwischenabschluß mit master-extra-NC ein wenig weniger geworden, auch so schon, mit eurer hilfe. zweitens glaube nicht daran, daß gebühren auch nur einem sozial benachteiligten helfen würde. es gibt kein sozial faires gebührensystem, irgendjemand sollte Dir das längst verklickert haben. immer. muß zuerst vorgeschossen werden. immer. fallen genau die durch alle netze, die genau das dafür übrige "kleingeld" nicht habe. unter uns: unter allem eber, Dein text. weibliche angehörige dieser an sich sonst sehr pfelglichen tierart möchten wir nicht beleidigen, daher.
"Diese an den Unis aussterbende Spezies der Arbeiterkinder muss geschützt werden,
etwa indem man Bafög-Berechtigte von Gebühren befreit."
mann, denke mal nach. gerade die haben so schon - wie viel zu bezahlen, was sie ohne weiteres eben nicht haben. so schon ist die verschuldung hoch genug für die leute. und da sitzt du da und denkst, wenn man denen auch noch die zusatzverschuldung (später abzuzahlende gebühren zusätzlich zu später abzuzahlendem bafög) auflädt, das sei kein problem? schaffen gerade die mit links? und nochmal zurück zum thema dort weiter oben: hast du Dich jemals auf den weg gemacht, um im gespräch vor ort die leute zu finden, die anspruch auf bafög hätten, bei denen aber der staat und die bürokratie einen strich durch die rechnung macht? beispiele wie die studentin, bei der das mit dem bafög nicht klappt, weil die eltern zuviel verdienen und der staat sagt: die eltern sollten zahlen. aber die eltern sind der meinung, das liebe töchterchen sollte lieber im büro längst sich ans geld verdienen machen und das studium da - das sei nur zeitverschwendung... von hier keinen cent! oder der student, bei dem die eltern auch nicht zahlen können, weil und weil und weil - aber das bafög zahlt auch nicht, weil der verdienst der eltern zehn cent über dem benötigten betrag liegt? noch nie mit solchen leuten gesprochen? na, dann kein wunder, deine teure meinung da im genossenschaftsblatt.
"Priorität im Kampf um Chancengerechtigkeit aber muss das Kellergeschoss des Bildungssystems haben:"
priorität hat dieser kampf auf allen bildungsetagen, lieber christian.
"schlechte Kindergärten, selektive Grundschulen sowie die katastrophalen Haupt- und Sonderschulen. Sie sind nicht tragbar, wenn uns das Recht auf Bildung wichtig ist."
dieser nette schlußsatz wird dich weder morgen noch in einem jahr noch 2020 von Deiner verantwortung für Deine eigenen gedankenlosigkeit befreien, liebr christian. sieh raus, betrachte nochmal euer neues straßenschildchen und frage Dich, wo der rest von dem geblieben ist, was mit dem namen im zusammenhang steht.
streikzentrale FU am 21.5.08
dokumentation schulstreik 22.5.2008
die hier untergebrachten auswahlmotive haben rein dokumentarischen charakter. druck oder kopie ausschließlich für redaktionelle verwendung bestimmt (unter den üblichen bedingungen). abdruck / zusendung von digitalabzügen mit höherer auflösung nach kontaktaufnahme möglich. mail: pressefoto-at-artalk.de
...also, ich gestehe - als mutter meiner demonstrierenden tochter. ebenso wie als mama meines demonstrierenden sohnes. hätte ich, gelinde gesagt, ein kleines problem damit, etwas wie das hier, unberechenbar, unangeleint in der nähe meiner kinder herumlaufen zu sehen. ich befürchte, meine lust, papa staat dafür kräftig in die eier zu treten, wäre so klein eben nicht...:
extra:
aufruf zur landesweiten demo düsseldorf 17.6.08
Jetzt reicht's! Bildungsnotstand in NRW!
landesweite Demo gegen Studiengebuehren in Duesseldorf am 17.06.2008
Aufruf zur landesweiten Demo gegen Studiengebuehren in Duesseldorf am 17.06.2008
Jetzt reicht's! Bildungsnotstand in NRW!
Fehlende Studienplaetze, unsoziale Studiengebuehren, BachelorabsolventInnen ohne Perspektive.
Diese untragbaren Zustaende sind das Resultat der schwarz-gelben Bildungspolitik. An fast allen Hochschulen des Landes sind die Studierenden mittlerweile gezwungen 500 ? pro Semester an die Hochschule abzudruecken. Mit jedem Semester steigt dadurch der Schuldenberg weiter an. Trotz steigender SchulabsolventInnenzahlen studieren immer weniger Menschen in NRW. Das Studium wird immer mehr zu einem Privileg, das sich nur noch wenige leisten koennen. Die bildungspolitische Misere wird durch die ueberhastete und nicht durchdachte Umstellung auf Bachelor/Master-Studiengaenge noch zusaetzlich verstaerkt. Unstudierbare Studiengaenge und fehlende Vergleichbarkeit selbst im eigenen Bundesland sind die Folge. Ein grosser Teil der Bachelor-AbsolventInnen wird keinen Master-Platz erhalten. Viele werden die Hochschule ohne berufsqualifizierenden Abschluss verlassen muessen.
Das alles akzeptieren wir nicht laenger. Studiengebuehren muessen schnellst moeglich abgeschafft werden. Gleichzeitig muss allen Bachelor-AbsolventInnen ein Masterstudienplatz zur Verfuegung gestellt werden. Dass die linke Mehrheit im hessischen Landtag Antraege zur Abschaffung der dortigen Studiengebuehren eingebracht hat, ist vor allem ein Verdienst der studentischen Proteste.
Darueber hinaus ist die juristische Zulaessigkeit der Gebuehren mehr als fraglich. Am 13. Maerz diesen Jahres beschloss das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), die Revision der Musterklage des AStA der Uni Paderborn zuzulassen. Mit dieser Entscheidung des BVerwG wird nun unsere Rechtsauffassung bestaetigt. Der UN-Sozialpakt ist Bundesrecht. In der Konsequenz bedeutet dies, dass Studiengebuehren von den RichterInnen, die im Herbst ueber die Klage beraten werden, als rechtswidrig erklaert werden muessen. Bildung ist Menschenrecht und muss fuer alle frei zugaenglich sein. Die Hochschulen muessen fuer Studierende egal welcher sozialen Herkunft geoeffnet werden.
Wir fordern deshalb:
- Gebuehrenfreies Studium vom Bachelor bis zur Promotion.'
- Einen Masterstudienplatz fuer alle.
- Abbau aller Bildungshuerden.
- Studierbare Studiengaenge.
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir am 17. Juni auf die Strasse gehen. Gerade jetzt, wo Studiengebuehren zu Fall gebracht werden koennen, treten wir mehr denn je fuer ein gebuehrenfreies Studium ein.
Start der Demo: 17.06.2008, 11:55 Uhr
Weitere Informationen folgen in Kuerze
quelle: eine der vielen bildungsprotest-seiten im netz.
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FOTORECHTE.
anläßlich einer kürzlich aufgetauchten nachfrage... ein cut-in (vorsicht, ungekämmt): "VERDAMMTNOCHMAL! HAB ICH SCHON ZWANZIGTAUSENDMAL GESAGT: WIKI DARF`S HABEN. DAS HEIßT ABER NOCH NICHT, DAß WLADEK DAS VON WIKI HABEN KANN NUR WEIL WIKI DAS HABEN KANN! ZWANZIGTAUSENDMAL UND MEINETWEGEN NOCH EINS DAZU DANN IS ABER JUT! HIERMIT NOCHMAL SCHRIFTLICH! WIKIBILDUNG DARF DAS! DIESE HIER SICHTBAREN FOTOS! ZEIGEN! UND! BEHALTEN! UND ABER WIKIBILDUNG NUR! UND WLADEK MUß SICH MIT DEN ENTSPRECHENDEN LEUTEN DANN HALT SELBST UNTERHALTEN UND DIE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG HALT DANN VORWEISEN, DIE ER DIREKT ANGEFRAGT HAT BEI DER ADRESSE DES BILDERAUTORS UND DESSEN SCHIRFTLICHE AUSNAHMEGENEHMIGUNG DANN JA WENN ER SIE EINGEHOLT HAT IN SEINEN UNTERLAGEN SEIN MUß! IST NICHT MEIN PROBLEM DEM SEINE PAPIERE!"




























































